Hier sind sie noch Gegner, künftig spielen sie in einem Team: Janek Budweg (links) von der HSG Lotte hat sich dem THC angeschlossen und spiel damit künftig mit Sebastian Kolek in einem Team Foto: Uwe WolterWährend im westfälischen Handballverband die Mannschaften bereits am kommenden Wochenende in die neue Meisterschaftssaison einsteigen, müssen sich die Clubs in Niedersachsen – dazu zählt nun mal auf Handballebene auch der THC Westerkappeln – noch zwei weitere Wochen gedulden.

Von Uwe Wolter

Erst ab dem 20. September – dann gastiert der THC zum Auftakt beim TV Cloppenburg II – geht es für die Halstenberg-Sieben wieder um Punkte. Diesmal geht der THC als Aufsteiger in der Weser-Ems-Liga an den Start.

Den ersten Pflichtspieleinsatz haben die Westerkappelner aber bereits am kommenden Wochenende vor der Brust. Im Achtelfinale des HVN-Pokals steht für den THC eine Turnierrunde in Bramsche an. Am Sonntagnachmittag trifft der THC dort auf den TuS Bramsche IV (15 Uhr) und TuS Wagenfeld II (16.10 Uhr). Beides scheinen machbare Gegner für den Neu-Weser-Ems-Ligisten zu sein. Der Sieger aus drei Spielen qualifiziert sich für die nächste Runde des Wettbewerbs.

„Mal sehen, wie es läuft“, meint THC-Spielertrainer Timo Halstenberg it Blick auf den kommenden Sonntag. Dieser sieht das Pokalturnier noch als Teil der Saisonvorbereitung an. „Das ist ein Testlauf auf Punktspielbasis“, so Halstenberg.

Der Kader des THC hat sich gegenüber der Aufstiegssaison leicht verändert. Daniel Potocki und Manuel Strecke sind nicht mehr dabei. Aus der eigenen A-Jugend ist Tom Zanders aufgerückt, vom Nachbarn HSG Lotte kommt Janek Budweg dazu.

„Die Vorbereitung ist sehr gut gelaufen, wir waren fast immer komplett und wir haben gute Vorbereitungsspiele gemacht“, sagt Halstenberg. Vor vielen Testspielen wurde vorher noch eine Trainingseinheit angesetzt. „Wir haben immer hohes Tempo gespielt“, so der THC-Coach.

Das Tempospiel soll auch in der neuen Saison die Hauptwaffe des Teams sein. „Wir haben nicht unbedingt die größte Truppe, darum müssen wir es mit Schnelligkeit machen“, zielt Halstenberg damit auf die körperliche Statur seiner Spieler ab. „Da gibt es sicher robustere Mannschaften, aber wir sind auf einem guten Weg“, meint er.

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