Durchblick bewiesen: Tim Halstenberg (links) rettete mit seinem Tor in der letzten Sekunde des Spiels am Sonntagnachmittag seiner Sieben den Punktgewinn beim 26:26-Remis gegen Schüttorfs Reserve. Foto: Uwe WolterMit seinem Treffer in letzter Sekunde bewahrte Spielertrainer Timo Halstenberg selbst sein Team vor der dritten Niederlage.

So reichte es im zweiten Heimspiel in der Weser-Ems-Liga am Sonntagabend für die Handballer des THC Westerkappeln gegen den FC Schüttorf 09 II wenigstens noch zu einem 26:26 (11:12)-Remis. Damit war gleichzeitig Punkt Nummer drei auf das Konto des Aufsteigers gelandet.

Der THC startete mit einer schnellen 5:2-Führung und in den Gesichtern der Spieler war zu erkennen, dass sie aus der Niederlage des vergangenen Wochenendes ihre Lehren gezogen hatten. Dennoch, durch unkonzentrierte Abschlüsse im Angriff und einer unstrukturierten Abwehr, ermöglichten die Hausherren den Gästen aus Schüttorf immer wieder das Spiel auszugleichen und den Großteil der Partie zu dominieren. Mit 11:12 Toren gingen die THC-Mannen in die Halbzeitpause.

,,Wir standen oft ungeordnet in der Deckung, was den Schüttorfern ermöglichte, einfache Tore zu erzielen. Wir werden uns diese Woche vorrangig mit der Struktur der Deckung beschäftigen, um gegen Eversburg wieder in geordneter Formation in der Deckung zu stehen“, so Halstenberg eine Woche vor dem Derby gegen den Mitaufsteiger.

Auch nach der Pause konnte keine der beiden Mannschaften die Führung behaupten, so dass sich eine hitzige Schlussphase des Spiels anbahnte. Bei noch zwei zu spielenden Minuten und einem Spielstand von 25:25 stellte Halstenberg während des Time-Out auf eine offensive Deckung um, um den Gegner zu einem schnellen, unkonzentrierten Torabschluss zu zwingen und dadurch den Ball zu erobern. Doch der Plan ging nicht auf und die Gäste konnten 30 Sekunden vor Schluss mit 26:25 in Führung gehen. Unter Zugzwang nahm der THC-Trainer selbst allen Mut zusammen und konnte durch einen Rückraumwurf das Tor zum verdienten Unentschieden in letzter Sekunde erzielen.

Für Furore sorgte Dirk Suppelt, der nach seiner langen Verletzungspause, den THC in der schwierigen Phase des Spiels durch seine Einsatz unterstützte. ,,Dirk hat uns in der schwierigen Phase durch seine Erfahrung den nötigen Rückhalt verschafft und uns mit einzelnen Aktionen und leichten Toren geholfen“. lautete So Halstenbergs Fazit hinsichtlich der Reaktivierung des THC-ARoutiniers. Wie es mit Suppelt weitergeht ließ Halstenberg offen.

► Tore: Kolek (8), Schröer (6/3), Halstenberg (6), Butzke (1), Budweg (1), Meyer (1), Suppelt (1), Ginster (1) und Schwab (1)

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