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Manuel Schröer (links) erwischte am Sonntag einen echten Sahnetag. Mit 13 Toren war er mit Abstand bester Werfer des THC Westerkappeln beim 39:32-Sieg der Gastgeber gegen den TSV Quakenbrück. Foto: Uwe WolterIn der eigenen Dreifachhalle bleibt der THC Westerkappeln eine Macht. Während es auf fremden Parkett seit dem Aufstieg in die Weser-Ems-Liga überhaupt nicht läuft (drei Spiele - drei Niederlagen), gaben die Westerkappelner Handballer zu Hause noch kein Spiel aus der Hand.

Von Uwe Wolter

Nach dem 39:32- (18:14)-Erfolg am Sonntagabend gegen den TSV Quakenbrück holte die Halstenberg-Sieben im vierten Heimspiel den dritten Sieg (einmal gab es ein Remis).

Die Gäste aus Quakenbrück reisten nicht ersatzgeschwächt an, sondern trafen auch mit leichter Verspätung in Westerkappeln ein, so dass sie nach kurzer Aufwärmphase sofort aufs Feld mussten. Dennoch konnten sie in der ersten Hälfte das Spiel lange ausgeglichen gestalten.

Der THC begann mit einer offensiven Deckung. Das hatte aber nicht die gewünschte Wirkung. Als die Gäste erstmals in Führung gingen (9:7), stellte THC-Spielertrainer Tim Halstenberg auf 6:0-Deckung um. Das war eindeutig die bessere Variante, denn bis zur Pause konnten die Hausherren 18:14 in Führung gehen.

Im zweiten Durchgang baute der THC den Vorsprung auf sechs Tore (50. Minute) aus. „Dann haben wir etwas durchgewechselt. Dadurch ging aber leider der Spielfluss verloren“, meinte Timo Halstenberg hinterher. Zudem musste der THC zeitweilig in dreifacher Unterzahl agieren. „Da sind wir aber mit einem 2:2 gut rausgekommen“, so der THC-Coach. Aber Quakenbrück verkürzte den Abstand wieder auf vier Tore. „Zum Ende haben wir denn die erfahrenen Spieler wieder eingesetzt. So kam wieder die nötige Ruhe ins Spielt der Gastgeber, die sich den Sieg nicht mehr nehmen lassen wollten, sondern den Abstand wieder deutlich vergrößern konnten bis zum Endstand von 39:32.

„32 Gegen Gegentore waren vielleicht etwas viel, aber wenn wir vorne 39 machen, ist das zu verkraften“, sagte Halstenberg nach Abpfiff. „Aber wir haben auch die Nummer 11 von denen nicht in Griff bekommen. Der war sehr stark“, so Halstenberg weiter. Am kommenden Samstag muss der THC jetzt wieder auswärts ran. Um 19 Uhr ist Anwurf bei der HSG Grönegau-Melle.

►  Tore: Schröer (13/4), Kolek (6), Halstenberg (5), Wesseler (4), Schausten (3), Schwab (3), Suppelt (3), Budweg (1) und Schlösser (1).

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