Youngster Henrik Schlösser (rechts) war in Melle noch der beste THC-Akteur, Foto: Uwe WolterDie Fahrt nach Melle hätten sich die Handballer des THC Westerkappeln glatt schenken können. Die Halstenberg-Sieben kehrte am Samstagabend mit einer 25:45 (14:21)-Pleite heim

Von Uwe Wolter

„Melle hat uns mit seiner offensiven 3:3-Deckungsvariante überrascht. Da sind wir gar nicht mit klar gekommen“, gestand THC-Spielertrainer Timo Halstenberg ein. Der THC war nach dem 1:1-Ausgleich sofort ins Hintertreffen geraten. Die Gastgeber zogen auf 7:1 davon. „Bis zum 6:10 ging es noch“, so Halstenberg. Doch zur Pause lag die HSG Grönegau-Melle mit 21:14 deutlich vorne.

„In der zweiten Halbzeit haben die das Ding locker runtergespielt“, sah der THC-Coach seine Truppe auch im zweiten Durchgang chancenlos. „In der ersten Halbzeit haben wir noch zehn Mal frei verworfen. Das war einfach unkonzentriert. Und das ist auch ein Zeichen von mangelnder Motivation“, ärgerte sich Halstenberg.

Als Gründe für die deutliche Pleite führte er die zuletzt überschaubare Trainingsbeteiligung an. „Wenn man nicht zusammen trainiert, dann passen einfach auch die Laufwege nicht“, meinte Halstenberg. Dazu kam zu Beginn der zweiten Halbzeit noch der verletzungsbedingte Ausfalle von Florian Meyer. „Er fällt jetzt auch noch zwei Wochen aus“, befürchtet der THC-Coach. immerhin durfte dieser sich über die gute Leistung seines Youngster Henrik Schlösser freuen, der nicht nur wegen seiner drei Tore noch mit der beste THCler in Melle war.

► Tore: Schröer (6), Kolek (4), Halstenberg (4), Schlösser (3), Budweg (2), Meyer (2), Schausten (1) und Zanders (1).

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