Sebastian Kolek (rechts) war am Samstag eine tragende Säule des THC-Spiels beim Sieg gegen Bramsche. Foto: Uwe WolterDie Heimbilanz stimmt. Da gibt es wenig zu meckern. Den vierten Sieg im fünften Heimspiel feierte Weser-Ems-Liga-Aufsteiger THC Westerkappeln am Wochenende beim 36:32 (20:14)-Sieg gegen den TuS Bramsche 2.

Von Uwe Wolter

„Wir wollten uns als Mannschaft darstellen, Das ist uns gelungen“, sagte THC-Spielertrainer Timo Halstenberg nach dem Handball-Derby mit dem befreundeten Nachbarclub.

Aber Hastenberg wusste das Spiel auch richtig einzuordnen. „Bramsche war schon stark ersatzgeschwächt. Die hatten zwei Auswechselspieler auf der Bank“, ist der Sieg nach Halstenbergs Meinung kein Grund abzuheben. „Wir haben insgesamt zu viele Tore bekommen. Vor allem die 18 Gegentore in der zweiten Halbzeit waren zu viele“, kritisierte der THC-Coach.

Aber der THC hatte am Samstagabend vor eigenem Publikum drei Säulen, die die Mannschaft stützen und zum Erfolg führten. Neben Manuel Schröer, der mit seinen 14 Toren herausragte, waren es vor allem Sebastian Kolek und Henrik Schlösser, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. „Beide haben das Spiel in der Deckung und im Angriff geprägt“, lobte Halstenberg.

Insgesamt hatte der THC die Begegnung eigentlich immer im Griff, wenngleich die Partie bis zum 10:10 ausgeglichen war. „Dann hat Sarioscha Butzke aber die Deckung stabilisiert und unser Spiel wurde immer besser“, meinte Halstenberg. Über 13:10, 16:12 ging es bis zum 20:14-Pausenstand.

Im zweiten Durchgang kam Bramsche noch einmal bis auf vier Tore heran. „Dann haben wir taktisch umgestellt und es lief wieder besser“, so der THC-Trainer. Der Rest war dann kein Problem, die Westerkappelner brachten das Spiel routiniert über die Bühne.

► Tore: Schröer (14), Schwab (5), Kolek (5), Wesseler (3), Halstenberg (3), Schausten (3) und Schlösser (3).

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