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Lukas Ginster zeigte am Samstag eine starke Partie gegen HSG Haselünne/Herzlake. Zwar traf er selbst nur einmal, fing dafür aber viele Gegenangriffe ab, was dem Gegner am Ende sehr weh tat. Foto: Uwe WolterAlle Bedenken waren umsonst, die Handballer des THC Westerkappeln haben das neue Jahr mit einem Sieg begonnen. Am Samstagabend zu ungewohnter Heimspielzeit besiegten sie die HSG Haselünne/Herzlake mit 37:25 (17:14)-Toren. Damit schlossen die Westerkappelner die Hinrunde in der Weser-Ems-Liga mit einem ausgeglichenen Konto (12:12 Punkte) ab. Von Uwe Wolter
In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Zwar konnte sich der Gastgeber auf 7:3 nach zwölf Minuten absetzten, aber die Haselünner kamen wieder zurück und holten Tor um Tor auf. Beim 8:7 waren die Gäste in der 16. Minute wieder bis auf ein Tor herangekommen. Dann konnte der THC den Vorsprung bis zur Pause wieder auf drei Tore (17:14) ausbauen.

„Wir haben zwar kompakt in der Deckung gestanden, haben uns aber einige Fehlwürfe geleistet, auch ich selbst“, bilanzierte THC-Spielertrainer Timo Halstenberg das Geschehen bis zur Pause. „Die Chancen haben wir klar herausgespielt, die Verwertung war bis dahin aber unser Manko.

Das wurde dann in der zweiten Hälfte der Begegnung besser. Die Hausherren zogen gleich auf 19:14 davon. Lange Zeit blieb es beim Fünf-Tore-Vorsprung, ehe sich die Halstenberg-Sieben von 22:17 auf 25:18 absetzten konnte. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Dem fünften Heimsieg stand nichts mehr im Wege. Am Ende ging dem Gegner die Luft aus.

„Insgesamt war es eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagte Halstenberg nach dem Spiel. Stellte aber mit Lukas Ginster und Sebastian Kiolek zwei Akteure seiner Mannschaft heraus. „Beide haben immer wieder die Bälle abgefangen und Tempogegenstöße eingeleitet. Überhaupt hat diesmal unser Tempogegenstoßspiel wieder besser funktioniert. So stelle ich es mit vor“, so Halstenberg.

Am kommenden Sonntag beginnt die Rückserie mit dem nächsten Heimspiel. Dann gastiert kein Geringerer als der Spitzenreiter TV Cloppenburg II (17 Uhr) in der Westerkappelner Dreifachhalle. „Bin sehr gespannt, was uns da erwartet“, sieht Halstenberg dem Spiel mit gemischten Gefühlen entgegen.

► Tore: Schröer (10), Kolek (9), Gröne (5), Halstenberg (4), Schwab (2), zander (2), Schlösser (2), Meyer (2) und Ginster (1).

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