Alfred Schwab (mit Ball) und seine Mitspieler hatten am Sonntag gegen den Spitzenreiter aus Cloppenburg selten Gelegenheit sich erfolgreich in Szene zu setzten. Foto: Uwe WolterLandesliga-Absteiger TV Cloppenburg II ist für den THC Westerkappeln ein zu hohe Hausnummer. Auch im zweiten Spiel in dieser Saison gab es für Handballer aus Westerkappeln nichts zu holen. Für THC-Coach Timo Halstenberg sind die Gäste ein großes Rätsel, das kaum zu knacken ist.

Von Uwe Wolter

„Das ist mir immer noch ein Rätsel, wie die absteigen konnten“, sagt Timo Halstenberg, Spielertrainer des THC Westerkappeln. Für die Handballer aus Westerkappeln war auch im zweiten Spiel dieser Saison gegen den TV Cloppenburg II kein Kraut gewachsen. Die Halstenberg-Sieben verlor am Sonntag in eigener Halle gegen den Spitzenreiter deutlich mit 19:34 (10:19). „Ich bin froh, dass wir die jetzt zwei Mal hinter uns haben“, meinte der THC-Coach nach dem Spiel. „Die Mannshaft wird vom Trainer super eingestellt, ihr Mittelmann ist nicht zu bezwingen“, kommt Halstenberg ins Schwärmen. Für den THC war es die erste Heimniederlage in der Weser-Ems-Liga.

Die Westerkappelner waren von Beginn an mit zu viel Respekt ins Spiel gegangen. Dazu kam diesmal auch noch eine eher schwächere Torwartleistung als gewohnt. So lag der THC nach zehn Minuten schon mit 1:7 klar zurück, kam aber noch einmal auf 5:8 heran. „Da haben wir für einen kurzen Moment Hoffnung geschöpft“, meinte Halstenberg. Doch die Cloppenburger ließen die Hausherren nicht näher heran. „Bis zum 7:1 und 8:13 war es noch im Rahmen“, sagte Halstenberg. Doch dann hätten die Gäste bis zur Pause für klare Verhältnisse gesorgt. Mit 19:10 für den TVC ging es in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang war es dann nur noch ein reines Schaulaufen des Spitzenreiters, der nichts mehr anbrennen ließ. „Jeder von uns hat sein Möglichstes gegeben“, gab es von Halstenberg keine Kritik. „Ein paar Mal haben wir bei einigen Pfostentreffern auch noch Pech gehabt, aber das hätte am Ende auch nichts genützt“, so der Westerkappelner Coach.

Jetzt haben die THC-Handballer eine knapp dreiwöchige Karnevalspause. Doch der nächste Gegner ist auch nicht von Pappe. Am 13. Februar geht es nach Wagenfeld. „Die haben mit uns noch eine Rechnung offen, denn wir haben denen im Hinspiel eine von bisher zwei Niederlagen beigebracht“, warnt Halstenberg, dem die Pause bis dahin viel zu lang ist. „Dann werden wir eben alles aufarbeiten und die Pause nutzen, um gut vorbereitet nach Wagenfeld zu fahren“, sagt der Coach.

►  Tore: Schröer (8/3), Meyer (2), Schausten (2), Schlösser (2), Wesseler (1), Schwab (1), Kolek (1), Gröne (1) und Finke (1).

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