Daniel Kellermeier (im Tor) wusste sich nach der Schlappe in Schüttorf auch keinen Reim darauf machen, warum der THC auswärts einfach nichts gebacken kriegt. Foto: Uwe WolterEs ist schon zum Verzweifeln mit dem Auswärtsfluch. Die Handballer des THC Westerkappeln schrieben am Samstag ein weiteres Kapitel ihrer unsäglichen Auswärtspleiten.

Von Uwe Wolter

Bei der Landesligareserve des FC Schüttorf 09 verlor der Weser-Ems-Liga-Aufsteiger mit 34:43 und kassierte im sechsten Spiel die sechste Auswärtspleite.

„Es war wie immer“, meinte ein sichtlich genervte Spielertrainer Timo Halstenberg nach dem Spiel. „Wir reisen guter Dinge an, alles läuft erst normal, doch dann kriegen wir zwei, drei Tore, geraten in Rückstand und in den Köpfen bildet sich eine Blockade“, kann sich Halstenberg keinen wirklichen Reim auf die zwei Gesichter seiner Mannschaft machen.

Das Spiel sei – auch auf Schüttorfer Seite – total zerfahren gewesen. „Wir haben null Deckung gehabt, es war überhaupt kein Zusammenhalt da“, erregte sich Halstenberg. „Das hat Nerven gekostet, da muss ich mich erst einmal von erholen.“ Sprach‘s und verabschiedete sich für einen Kurzurlaub nach Holland.

Dabei hatte der THC nach der ersten Hälfte durchaus noch alle Chancen. Meist lagen die Gastgeber mit drei, vier Toren vorne, zogen dann aber auf sechs Tore weg. „Dann haben wir uns aber noch einmal zusammengerissen und haben den Abstand bis zur pause auf vier Tore verkürzt“, meinte THC-Schlussmann Daniel Kellermeier. „In der zweiten Halbzeit sind wir dann aber wieder eingebrochen.“ Und am kommenden Sonntag wartet beim SV Eversburg das nächste Auswärtsspiel...!

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