Florian Finke (Mitte) zeigte in Quakenbrück eine starke Vorstellung in der Abwehr Foto: Christoph PieperNach einer Viertelstunde sah alles nach einem Kantersieg aus, doch dann schlich sich der Schlendrian ins Spiel des THC Westerkappeln ein. So machte es sich die Mannschaft beim 36:31 (19:11)-Auswärtssieg beim Schlusslicht in Quakenbrück schwerer als nötig.

Von Uwe Wolter

Nach 15 Minuten führten die THC-Handballer mit 15:2, hatten bis dahin kein Feldtor kassiert, sondern nur zwei Siebenmeter.

„Dann haben wir mit dem Wechseln begonnen, das Spiel plätscherte nur noch so vor sich hin“, ärgerte sich Westerkappelns Spielertrainer. „Bis dahin war das eine Top-Leistung der Deckung, wir haben gutes Tempo gemacht und die Torhüter waren ein guter Rückhalt“, so Halstenberg. „Vor allem nach der Herausnahme von Sebastian Kolek haben wir gemerkt, dass er bis dahin der Dampfmacher war.“ Der TSV Quakenbrück verkürzte daher den Rückstand bis zur Pause auf 11:19.

Nach Wiederanwurf kam die berühmt berüchtigte „Auswärtsphase“ des THC wieder zu tragen. „Technische Fehler, zu früh geworfen, alles kam wieder zusammen“, bemängelte Halstenberg. „Wir haben es einfach unnötig spannend gemacht.“ Denn bis auf 16:20 kam Quakenbrück bedrohlich nahe ran, ehe der THC dann doch wieder den Hebel ein wenig umlegen konnte. Danach hielten die Gäste den TSV immer auf fünf Tore Abstand bis hin zum Abpfiff. „Es ist noch einmal gut gegangen“, war dann auch Halstenberg erleichtert.

Lob vom Trainer verdienten sich vor allem die Abwehrspezialisten Tom Zander und Florian Finke und im Angriff Sebastian Kolek. „Der hat es tatsächlich endlich mal fertig gebracht aus der zweiten Reihe zu schießen“, war der THC-Coach sogar baff. „Ein Lob muss ich mal dem Schiedsrichter aussprechen. Der war alleine angereist und hat seine Sache besser gemacht“, sagte Halstenberg nach dem zweiten Auswärtssieg der Saison.

Das nächste Spiel bestreiten die THC-Handballer erst wieder nach Ostern. Am 3. April kommt die HSG Grönegau-Melle in die Dreifachhalle (16.30 Uhr).

► Tore: Kolek (11), Schröer (8/3), Meyer (7), Gröne (4), Schwab (3) und Halstenberg (3).

Quelle: WN

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