Auf Alfred Schwab  (2.v.r.) und den THC Westerkappeln wartet am Sonntag ein harter Brocken, wenn die HSG Grönegau-Melle in der Dreifachhalle aufläuft. Foto: Uwe WolterNach dem Ende der Osterpause bekommen die Handballer des THC Westerkappeln einen Topgegner präsentiert. Am Sonntagnachmittag (16.30 Uhr) stellt sich Titelaspirant HSG Grönegau-Melle in der heimischen Dreifachhalle vor.

Von Uwe Wolter

„Da muss bei uns schon einiges zusammenkommen, damit wir eine Chance haben“, weiß THC-Spielertrainer Timo Halstenberg, was auf ihn und seine Sieben zukommt.

„Zu Hause läuft es in dieser Saison sicher bei uns besser als auswärts. Melle ist aber ein sehr starkes Kaliber. Aber wir haben auch schon gegen Wagenfeld bewiesen, dass da etwas geht. Warum nicht auch gegen Melle?“ sieht Halstenberg durchaus Chancen für eine Überraschung am Sonntagnachmittag. „Wir hoffen natürlich wieder auf große Unterstützung unserer Fans.“

Grönegau-Melle spielt häufig mit einer extrem offensiven Deckung. „Das 3:3 kommt schon fast einer Manndeckung gleich“, meint Halstenberg. „Da müssen wir höllisch aufpassen und wenig Fehler machen.“ Auch spiele Melle eins ehr hohes Tempo. „Wenn wir da zu schnell verwerfen, kassieren wir einen schnellen Gegenstoß nach dem anderen“, warnt der THC-Coach. „Wir müssen unsere Angriffe möglichst lange ausspielen und Melle ins Positionsspiel bringen“, lautet Halstenbergs Rezept.

Leider fehlt am Sonntag wieder einmal der Motor des THC-Spiels. „Sebastian Kolek ist leider nicht da“, bedauert Halstenberg. Eine Woche später wird Kolek ohnehin sein vorläufig letztes Spiel für den THC Westerkappeln bestreiten. Danach geht es für vier Monate nach Australien. Neben Kolek muss Halstenberg auch noch auf Dennis Wesseler verzichten, der ebenfalls privat verhindert ist. Aus der A-Jugend rückt aber für den Rest der Saison Lukas Ginster hoch.

Fit gehen die Gastgeber auf feden Fall in die Partie am Sonntag. „Wir konnten zwar in den letzten 14 Tagen wegen der Ferien nicht in der Halle trainieren, dafür waren im Fitness-Studio. Und da wurden wir auch fit gemacht“, sagt Halstenberg.

Um auf der sicheren Seite zu sein, benötigt der THC Westerkappeln Stand jetzt noch mindestens zwei Punkte. „Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. wrr weiß, was noch oben passiert, wer da runter kommt“, mahnt Halstenberg. „Ich will bis zum Saisonende noch möglichst viele Punkte holen und unser erstes Jahr in der Weser-Ems-Liga damit krönen.“ Nach dem Spiel am Sonntag gegen Melle stehen noch insgesamt vier Spiele aus. Saisonfinale ist am 21. Mai in Haselünne.

Quelle:WN

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