Niels Gröne  (rechts) traf in Bramsche zwei Mal für den THC Westerkappeln. Die Gäste verloren am Ende knapp mit 26:28. Foto: Uwe WolterDer kurzfristige Ausfall einiger Stammkräfte wurde dem THC Westerkappeln am Sonntagnachmittag zum Verhängnis. Die Halstenberg-Sieben verlor das Handball-Nachbarschaftsderby beim TuS Bramsche II mit 26:28 (16:13).

Von Uwe Wolter

Florian Finke, Alfred Schwab und Simon Röwer mussten aus privaten Gründen passen, Janek Budweg war beruflich verhindert und Florian Meyer ging zudem noch angeschlagen in die Partie. „Das war natürlich alles nicht so rosig“, meinte THC-Coach Timo Halstenberg, nachdem seine Truppe die Punkte in Bramsche abgeliefert hatte.

Dennoch hätte die Begegnung auch anders ausgehen können. Mit einem Drei-Tore-Vorsprung (16:13) waren die Westerkappelner in die Halbzeitpause gegangen und konnten diesen auch bis zum 18:15 halten. Dann holte Bramsche auf und ging mit 19:18 erstmals wieder in Führung. Danach ging es eine Weile hin und her, ehe sich die Gastgeber knapp mit 28:26 durchsetzen konnten.

„Bramsche ist mit seiner komplette Landesliga-A-Jugend aufgelaufen. Das war eine ganz andere Mannschaft als im Hinspiel“, sagte Halstenberg. Damit hatten sich seine Befürchtungen vor dem Spiel bestätigt. Im Angriff habe sein Team zuerst nicht genug Druck ausüben können, „erst gegen Ende der ersten Halbzeit lief es ganz gut bei uns“, so der THC-Coach.

Die Statistik

Spielverlauf: 2:0, 3:3, 4:4, 12:9, 13:16 - Pause - 14:16, 14:17, 15:18, 18:18, 19:18, ..., 28:26. – Tore: Meyer (5), Halstenberg (5), Schröer (4/2), Schlösser (3), Kolek (3), Wesseler (2), Gröne (2), Schausten (1) und Zander (1).



In der zweiten Halbzeit kamen aber viele unkonzentrierte Abschlüsse dazu. Und Bramsches Torwart lief immer mehr zu seiner Bestform auf. „Dann sind uns aber auch viele unnütze Fehler unterlaufen“, kritisierte Halstenberg. Eine gute Leistung attestierte er vor allem im zweiten Durchgang seinem Torwart Christoph Hövel. Auch sei das Spiel sehr fair gewesen. „Je drei Zeitstrafen auf beiden Seiten ist in Ordnung“, so Halstenberg.

Als nächster Gegner wartet am kommenden Sonntag (15 Uhr) HSG Osnabrück II im letzten Heimspiel der ersten Weser-Ems-Liga-Saison auf den THC. Danach folgen noch zwei Auswärtsspiel bis zum Saisonfinale am 21. Mai.

Quelle: WN



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