Auch Torhüter Daniel Kellermeier (hinten) konnte das Erstrunden-Aus des THC Westerkappeln im Pokalwettbewerb nicht verhindern. Dennoch war es aus Sicht von Trainer Timo Halstenberg noch einmal ein wichtiger Test. Foto: Uwe WolterAuf eine misslungene Generalprobe folgt ja oft eine gelungene Premiere. Sollte diese Spruch auf die Handballer des THC Westerkappeln zutreffen, dann müssten sie erfolgreich in die neue Saison der Landesklasse Süd starten.

Von Uwe Wolter

Diese beginnt zwar bereits am kommenden Wochenende, doch dann hat der THC noch spielfrei, da das ursprünglich angesetzte Spiel verlegt worden ist. So beginnt die Truppe von Spielertrainer Timo Halstenberg erst am Sonntag. 18. Oktober, mit dem Heimspiel gegen die HSG Osnabrück II (16.30 Uhr). Und das ist gleich ein echter Kracher, denn Halstenberg zählt die Männer aus der Hasestadt mit zum Favoritenkreis.


Aber zurück zur misslungenen Generalprobe. Am Sonntag war der THC Westerkappeln Ausrichter eines Erstrunden-Pokalturniers. Dabei kassierte die Halstenberg-Sieben eine klare 14:27-Niederlage gegen die Eickener Spielvereinigung. Der Landesligist war den Gastgebern in allen Punkten klar überlegen. „Die Pokal ist nichts für uns, es ist wie vergangenes Jahr“, meinte Timo Halstenberg lapidar. „Eicken war sehr gut eingestellt. Die haben eine gute junge Truppe“, lobte der THC-Coach den Gegner. Trotz der Niederlage sei es aber ein guter letzter Test vor dem Punktspielstart gewesen, so Halstenberg. „Das Spiel hat uns gezeigt, wo noch unsere Schwächen liegen.“ Und daran müsse jetzt bis zum Saisonbeginn noch gearbeitet werden. Eicken gewann anschließend auch das Turnierfinale und ließ dabei den klassenhöheren TV Bohmte beim 24:17-Sieg ebenfalls schlecht aussehen. Die Bohmter hatten sich zuvor gegen den TuS Bramsche II mit 27:18 durchgesetzt. Eicken steht als Turniersieger von Westerkappeln damit in der zweiten Pokalrunde.

Der THC Westerkappeln hatte nach Ende der vergangenen Saison, die die Mannschaft als Neunter der Weser-Ems-Liga Süd abschloss, Ende Juni wieder die Vorbereitung aufgenommen. Ab dem 10. Juli war jedoch die Sporthalle in Westerkappeln vier Wochen dicht. „Da haben wir einiges draußen gemacht und versucht die Zeit mit dem einen oder anderen Testspiel zu überbrücken“, sagt Halstenberg. Insgesamt war die komplette Vorbereitungsphase aus Sicht des Trainers aber eher durchwachsen. „Unter der Woche fehlten immer wieder einige Spieler, nur an Wochenenden waren wir so ziemlich komplett. Das war natürlich nicht optimal..“ Das sähe man auch noch an Abstimmungsproblemen unter anderem in der Abwehr. „Und im Angriff fehlt noch die taktische Finesse“, hat Halstenberg erkannt. So bleiben noch knapp zwei Wochen Zeit bis zum ersten Punktspiel, die Probleme zu beheben.
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