Die Torhüter des THC, hier Simon Röwer, zeigten ein gute Leistung. Doch auch sie konnten die Heimpleite gegen HSG Osnabrück II am Sonntagnachmittag nicht verhindern. Foto: Jörg Wahlbrink„Osnabrück war nicht so stark, wir waren einfach nur so schwach“, wollte Spielertrainer Timo Halstenberg vom THC Westerkappeln die 19:31-Heimpleite zum Saisonstart relativieren.

Von Uwe Wolter

Osnabrück habe eine solide Leistung gezeigt, sei aber keinesfalls so überragend gewesen, wie es das Ergebnis vermuten lässt, so Halstenberg nach Ende der Handball-Begegnung am Sonntagnachmittag in der Westerkappelner Dreifachhalle. „Das war heute kein optimaler Tag für uns.“

Beim THC wurde Jan Budweg, der die ganze Vorbereitung mitgemacht hatte, schmerzlich vermisst. Das konnten auch die Rückkehrer Sebastian Kolek und Steffen Kiesewetter nicht auffangen. „Sebastian hat nach seiner Rückkehr aus Australien erst einmal trainiert. Auch Steffen fehlt noch die Bindung,“ so Halstenberg. Kiesewetter, der zuletzt in der Landesliga in Bramsche gespielt hatte, ist nach langer Verletzungspause nach Westerkappeln zurückgekehrt und will hier einen Neuanfang versuchen. „Auf Dauer werden uns die beiden aber nach vorne bringen“, ist ihr Trainer überzeugt. „Sie brauchen noch mindestens zwei Spiele.“

„Das war heute kein optimaler Tag für uns.“
Timo Halstenberg

Die erste Halbzeit ließ sich aus THC-Sicht noch ganz gut an. Beim 4:3 und 5:4 lagen die Gastgeber jeweils vorne und konnten danach auch noch einmal beim 6:6 ausgleichen. Doch damit war am Sonntag das Pulver der Halstenberg-Sieben verschossen. Die HSG Osnabrück II setzte dank der Westerkappelner Schwächephase zu diesem Zeitpunkt sich bis zur Pause auf 14:9 ab und baute ihren Vorsprung im zweiten Durchgang kontinuierlich aus.

Zur Niederlage trugen auch die vielen Zeitstrafen bei. Mit 8:3 schlug hier das Pendel deutlich zu Ungunsten der THCler aus. „Dazu kommt noch die rote Karte gegen Florian Meyer. Das war wohl auch Frust“, meinte Hallstenberg. immerhin habe die Deckung eine ordentliche Leistung gezeigt. „Beide Torhüter, Daniel Kellermeier und später Simon Röwer, der noch ein paar Siebenmeter abgewehrt hat, haben ihre Sache gut gemacht“, lobte Halstenberg. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel schnell aus der Hand gegeben.“

Jetzt hat die Westerkappelner Mannschaft genügend Zeit bis zum nächsten Spiel, um die Fehler abzustellen. Erst am Sonntag, 2. Oktober, steht das zweite Punktspiel in der Landesklasse Süd bei Neuenhaus/Uelsen II an.

►  THC: Kellermeier, Röwer - Schröer (6/3), Gröne (1), Schausten (2), Meyer (4), Kolek,Ginster, Strätgen (1), Butzke, Kiesewetter (2), Finke (1),Halstenberg (2), Suppelt.
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