Henrik Schlösser (rechts) soll in Wagenfeld am Samstagabend wieder einmal aushelfen. Foto: Uwe WolterNach der ärgerlichen kurzfristigen Absage des Heimspiels des THC Westerkappeln gegen Friesoythe am vergangenen Samstag, hoffen die THC-Handballer mit dem heutigen Auswärtsspiel in Wagenfeld endlich in die richtige Spur zu kommen. „Jetzt können wir hoffentlich mal drei Spiele hinter einander spielen“, sagt Timo Halstenfeld, Spielertrainer des THC.

Die heutige Aufgabe ist jedoch alles andere als einfach. Um 18 Uhr erfolgt der Anwurf beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer HSG Wagenfeld/Wetschen. „Wir wollen immer jedes Spiel gewinnen, sonst brauchten wir gar nicht erst antreten“, sagt Halstenberg. „Aber klar ist auch, dass Wagenfeld heute Favorit ist. Aber dank unserer mannschaftlichen Geschlossenheit sind wir durchaus in der Lage, jeden Gegner zu schlagen.“ Und genau das ist den Westerkappelnern schon in der vergangenen Saison gelungen. Damals bezwang der THC die Wagenfelder – allerdings – in eigener Halle mit 35:24. In Wagenfeld zog die Halstenberg-Sieben im Rückspiel jedoch mit 27:37 den Kürzeren.

„Das ist eine Mannschaft mit viel Qualität. Die gehörten schon im vergangenen Jahr zu den selbst ernannten Mitfavoriten“, weißt der THC-Coach. Am Ende wurde Wagenfeld aber „nur“ Vierter. Jetzt steht die HSG nach dem Zusammenschluss mit Nachbar Wetschen nach drei Spielen mit drei Siegen ganz oben auf Rang eins. „Ich denke, die stehen auch wohl zu Recht da oben“, meint Halstenberg.

Die vielen Pausen, zum Teil zwangsweise, habe sein Team durch gutes Training ausgeglichen. Doch das ersetzt noch längst nicht die echte Spielpraxis. Und will sich der THC jetzt endlich holen. Personell gibt es vor der Fahrt nach Wagenfeld noch ein paar Fragezeichen. Christoph Hösel ist privat verhindert, dafür kehrt Daniel Kellermeier, der damit als einziger Torwart mitfährt, wieder zurück. Fragezeichen stehen hinter Janek Budweg und Halsberg selbst (beide erkrankt). Auch Lennart Schausten (Entzündung im Fuß) steht auf der Kippe. Immerhin steht ausnahmsweise Henrik Schlösser zur Verfügung. „Falls Janek oder ich nicht spielen können, haben wir ihn wenigstens in der Hinterhand“, so Halstenberg.
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