Spielertrainer Timo Halstenberg (links) konnte trotz seiner neun Tore die THC-Niederlage in Ankum am Samstagabend nicht verhindern. Foto: Uwe WolterDie Handballer des THC Westerkappeln konnten auch in Ankum ihre Auswärtsschwäche nicht ablegen und kassierten eine weitere Niederlage.

Von Uwe Wolter

Timo Halstenberg, Spielertrainer der Handballer des THC Westerkappeln hatte schon vor der Fahrt nach Ankum gewarnt: „Wir dürfen Ankum nicht am Tabellenplatz messen.“ Er sollte recht behalten. Die Ankumer gaben am Samstagabend den Gästen aus dem Tecklenburger Land mit 26:22 das Nachsehen. Daran konnte am Ende auch Halstenberg selbst, der mit neun Toren bester THC-Werfer war, nichts ändern. 22 Tore im Angriff sind nun einmal definitiv zu wenig.

Ankum zog in der ersten Hälfte auf 8:2 davon. Bei dem Sechs-Tore-Vorsprung blieb es auch bis zum Seitenwechsel. Da führte der SC Quitt mit 14:8. Im zweiten Durchgang knüpften die Hausherren an ihr Vorstellung aus Hälfte eins an. Beim 20:11 und 21:12 führten sie nach 38 beziehungsweise 39 Minuten schon mit neun Toren. Da war praktisch der Drops für die Halstenberg-Sieben bereits gelutscht. Zweimal baute Ankum sogar noch auf zehn Tore aus. Das war dann doch zu viel des Guten.

In der Schlussphase waren die Gäste auf Schadensbegrenzung aus und kämpften sich wieder näher heran. Die Aufholjagd kam aber zu spät. Immerhin wurde es zum Ende hin mit nur noch vier Toren Rückstand wieder erträglicher. Dennoch standen die Westerkappelner einmal mehr in fremder Halle mit leeren Händen da. Und am kommenden Sonntag geht es noch einmal zu einem Auswärtsspiel. Ob die THCler dann ihre „Auswärts-Phobie“ bei der TSG Burg Gretesch, die derzeit Tabellendritter ist, ablegen können, erscheint mehr als fraglich.

► THC-Tore: Halstenberg (9), Schröer (5), Strätgen (2), Butzke (2), Suppelt (2), Schausten (1) und Meyer (1).
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