Janek Budweg, der selbst einmal traf, feierte mit dem THC Westerkappeln einen wichtigen 22:18-Sieg gegen Haselünne/Herzlake. Links beobachtet Spielertrainer Timo Halstenberg die Szene. Foto: Uwe WolterNach 30 Minuten deutete alles auf ein Debakel hin. Im ersten Spiel des neuen Jahren bekamen die Handballer des THC Westerkappeln gegen die Gäste von der HSG Haselünne/Herzlake kaum ein Bein auf die Erde.

Von Uwe Wolter

Nach 60 Minuten sah dann alles ganz anders aus. Nach einer Energieleistung im zweiten Abschnitt hatte der THC zwei wichtige Punkte mit dem 22:18 (7:11)-Sieg eingetütet und den Tabellennachbarn in der Landesklasse Weser-Ems hinter sich gelassen. „Es war am Ende ein richtiger Schlagabtausch, aber ein verdienter Sieg“, erklärte THC-Spielertrainer Timo Halstenberg nach dem Abpfiff.

In der Anfangsphase der Partie kam der THC kaum auf die Füße. Die Gäste, die in Volker Koch (8 Treffer) ihre herausragenden Akteur hatten, diktierten fast nach Belieben das Spiel in der Westerkappelner Dreifachhalle. Erst in der fünften Minjte gelang Niels Gröne das erste Tor für die Hausherren (1:3). Doch Besserung war nicht in Sicht. Haselünne hielt die Halstenberg-Sieben auf Distanz und baute nach zwischenzeitlichen 6:4 den Abstand wieder aus. Nach 30 Minuten sah sich der THC in einer torarmen Partie einem Vier-Tore-Rückstand (7:11) gegenüber.

„In der Pause haben wir die Fehler analysiert“, sagte Halstenberg. „Die erste Halbzeit war einfach nur schlecht. Aber an der Deckung alleine hat es sicher auch nicht gelegen“, legte der Coach den Finger in die Wunde. „Wir wussten, dass wir vor allem im Angriff gefährlicher werden müssen“, so Halstenberg.

Zwar schienen die Gäste gleich nach Wiederanwurf an die erste Hälfte anknüpfen zu können, denn Lucas Möller, neben Koch der zweite starke Akteur bei der HSG, traf zum 12:7. Doch der THC trat nun anders auf als vor der Pause. Tor um Tor wurde aufgeholt bis zum 11:12 (36.). Fortan blieb es ein enges Spiel. Halstenberg selbst brachte seine Sieben dann mit zwei Toren erstmals in Führung (15:14). Haselünne konnte noch einmal ausgleichen, doch nach dem 17:15 (48.) gaben die Westerkappelner den Vorsprung nicht wieder her. „Es war sicher kein schönes Spiel, aber am Ende zählen die Punkte“, atmete Halstenberg nach dem Schlusspfiff kräftig durch.

►  THC: Kellermeier, Hösel - Halstenberg (7/4) Schröer (4/3),Budweg (1), Gröne (5), Schausten (1), Meyer (2), Kolek (1), Strätgen, Butzke (1), Finke,Wesseler.
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