Ausgerutscht: Lennart Schausten, der hier zu Boden gegangen ist, war zumindest in der ersten Hälfte noch der effektivste Angreifer beim THC. Foto: Uwe WolterAus der Revanche ist nichts geworden. Die Handballer des THC Westerkappeln verloren auch das Rückspiel bei der HSG Osnabrück II. Im Angriff gab es zu viele „Fahrkarten“.

Von Uwe Wolter

Das ist schon irgendwie verhext. Das was der THC Westerkappeln in seinem Spiel verbessern will und deshalb unter der Woche verstärkt trainiert, das klappt dann am Wochenende im Punktspiel auch gut. Dafür hakt es dann wieder auf einem anderen Feld. „Das ist schon kurios“, meinte deshalb auch Spielertrainer Timo Halstenberg nach der 21:27 (13:14)-Niederlage am Samstagabend bei HSG Osnabrück II. „Wir haben gut in der Deckung gestanden, dafür war diesmal die Ausbeute im Angriff unser Manko“, so der Coach.

Die erste Halbzeit sei noch ganz ordentlich gewesen. „Aber auch da hätten wir zur Pause eigentlich mit vier, fünf Toren schon führen müssen“, ärgerte sich Halstenberg. Stattdessen lag der 14 mit einem Tor (13:14) beim Seitenwechsel zurück. „Bis dahin hatte Lennart Schausten wenigstens noch ein paar Abpraller verwerten können.“

Das klappte in den zweiten 30 Minuten aber so gut wie gar nicht mehr. „Wir haben die Angriff gut ausgespielt, dann aber schlecht abgeschlossen“, bemängelte Halstenberg nach dem Spiel. „Das ist schwer zu erklären“, suchte der THC-Coach nach Gründen. Ein Grund stand ganz sicher im Tor der Gastgeber, Julian Meyer hielt was zu halten war. Trotzdem hielten die Westerkappelner das Spiel, eben weil die eigene Deckung funktionierte, lange Zeit bis zum 21:21 völlig offen. Doch der Ausgleich in der 51. Minute von Halstenberg sollte das letzte Tor der Gäste gewesen sein, Danach lief vorne nichts mehr.

► Tore: Schausten (6), Strätgen (4), Kolek (3), Halstenberg (3), Gröne (2), Budweg (1), Butzke (1) und Finke (1).
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