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Florian Meyer war mit seinen elf Toren gegen Damme der Mann des Tages. Foto: Uwe WolterDas war pure Genugtuung!“ sagte Timo Halstenberg, Spielertrainer des THC Westerkappeln nach dem 34:27 (16:13)-Sieg gegen Rot-Weiß Damme. Eine echte Männerfreundschaft besteht zwischen den Trainer der beiden Clubs offenbar nicht.

Von Uwe Wolter

Am Samstagabend passte im Nachholspiel der Handball-Landesklasse Weser-Ems aus Westerkappelner Sicht alles. Ein Rädchen fügte sich in das andere. „Das war eine Galavorstellung der gesamten Truppe“, verteilte Halstenberg pauschales Lob nach dem fünften Saisonsieg, der das Punktekonto wieder ausgeglichen hat.

„Das reichte von den Torhter über die Abwehr bis zum Angriff. Das hat gut harmoniert“, so Halstenberg. Im Tor zeigte Daniel Kellermeier in perfekter Abstimmung mit der Abwehr eine starke Vorstellung. „Die Angriffe haben wir, wenn wir ins Positionsspiel gezwungen wurden, geduldig ausgespielt“, fand Halstenberg. Vor allem in der ersten Halbzeit habe Fabian Strätgen mit seinen Toren beeindruckt, „Und Sebastian Kolek hat das ganze Spiel über viel Druck auf Dammes Deckung ausgeübt“, sagte Halstenberg. Profitiert hat davon vor allem Florian Meyer , der mit elf Toren einen Sahnetag erwischt hatte. „Florian war sicher der Spieler des Tages“, so dessen Trainer.

Der THC lag von Anfang an vorne, nach zehn Minuten erstmals mit drei Toren (6:3). Diesen Vorsprung gaben die Gastgeber auch bis zur Pause nicht wieder her. Beim Stande von 16:13 durften beide Parteien in die Kabinen.

Nach Wiederanwurf schien sich Damme noch einmal etwas vorgenommen zu haben. Binnen zwei Minuten schrumpfte der Westerkappeln Vorsprung auf ein Tor (16:15). Aber der THC zog wieder auf drei Tore davon. Doch Damme blieb dran und verkürzte immer wieder: 25:24, 26:25 hieß es Zwischendurch. Davon aber ließt sich der THC nicht mehr beeindrucken und fuhr am Schluss mit 34:27 doch noch einen deutlichen und verdienten Heimsieg ein. Am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) erwarten die Westerkappelner Schlusslicht Neuenhaus/Uelsen II in der Dreifachhalle.

►  THC-Tore: Meyer (11), Schröer (7/1), Kolek (5), Schausten (4), Halstenberg (3), Budweg (2) und Strätgen (2).
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