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Die Sprungkraft ist wieder da: Nach überstandener Achillessehnenverletzung kehrte Dennis Wessler ins THC-Team zurück und feierte gleich einen Heimsieg. Foto: Christoph PieperStarker Auftritt vom THC Westerkappeln. Vor heimischem Publikum gewinnt das Team um Spielertrainer Timo Halstenberg sehr souverän mit 26:18 gegen die SG Neuenhaus/Uelsen II und setzt sich damit im gesicherten Mittelfeld der Tabelle fest.

Von Christoph Pieper

„Vor dem Spiel haben wir sehr viel Respekt vor dem Gegner gehabt“, gibt Halstenberg zu, der sich auch noch gut an die bittere 34:26 Pleite im Hinspiel gegen die junge Mannschaft aus der Grafschaft Bentheim erinnern konnte. „Diese Einstellung war heute entscheidend“, ist er sich sicher. Die Westerkappelner hatten mit Rekonvaleszent Dennis Wessler personell wieder eine Option mehr im Spiel und setzten als Mannschaft den positiven Trend der vergangenen Spiele fort.

Zuletzt hatte Halstenberg wiederholt die Abschlussschwäche seiner Truppe bemängelt, eine weitere Gelegenheit dazu verschaffte seine Mannschaft ihm am Sonntagnachmittag nicht. Unaufgeregt und konzentriert spielten die Hausherren ihre Angriffe herunter und konnten sich so zügig eine angenehme Führung erarbeiten. „Dazu haben wir auch in der Defensive gute Bälle geholt“, ist Halstenberg auch mit der Abwehrleistung zufrieden. So hätte es durchaus ein ganz entspantes Handballspiel in Westerkappeln werden können, hätte das Schiedsrichtergespann hier und da ein wenig mehr Fingerspitzengefühl bewiesen.

Besonders ärgerlich lief es dabei für einen Gästeakteur, der nach einer berechtigten roten Karte auch noch den blauen Karton sah und deshalb einen Sonderbericht hinnehmen muss. Die Stimmung zwischen den Mannschaften wurde dadurch glücklicherweise nicht schlechter. „Eine gesunde Härte gehört bei unserem Sport dazu. Auch nach einem Foul gibt man sich die Hand und die Sache ist erledigt“, kommentierte Halstenberg die Fairness auf beiden Seiten.

Der THC ließ auch in der Schlussphase nichts mehr anbrennen und schaffte es mit dem 26:18 am Ende zum zweiten Mal in dieser Saison weniger, als 20 Gegentore zu kassieren. Die Motivation dafür kommt bei den Mannen nach dem Spiel auch noch ans Licht. Klingelt es weniger als 20 Mal, müssen die Trainer aus der Tasche - wahrscheinlich in Form von Kaltgetränken...
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