Florian Meyer (links) und der THC Westerkappeln hatten in Friesoythe nicht viel zu bestellen. Foto: Uwe WolterNicht viel zu bestellen hatten am Sonntag die Handballer des THC Westerkappeln beim Tabellenzweiten in Friesoythe. Nach zehn Minuten war das Spiel schon so gut wie gelaufen.

Von Uwe Wolter

Erst in der zehnten Minute leuchtete am Sonntagnachmittag in der Sporthalle in Friesoythe ein Tor für die Gäste auf. Bis dahin hatten die Handballer des THC Westerkappeln irgendwie gar nichts auf die Reihe gekriegt. Die Gastgeber der HSG Altes Amte Friesoythe lagen bereits mit 8:0 vorne, als endlich Florian Meyer den Bann brach.

Zur Entschuldigung sei aber angemerkt, dass der THC stark ersatzgeschwächt nach Friesoythe anreisen musste. Janek Budweg, Sebastian Kolek und Florian Finke mussten wegen einer fiebrigen Erkältung passen, dann sah im Spiel auch noch Fabian Strätgen die rote. „Und dazu kam dann der Respekt vor dem Gegner“, meinte der selbst stark angeschlagene Spielertrainer Timo Halstenberg . „Trotzdem haben wir uns nie hängen gelassen. Am Ende war aber die Luft raus.“ Als es in die Pause ging, gelang den Gästen sogar eine Reduzierung auf vier Tore (12:16). Aber mit Wiederbeginn zogen die Friesoyhter erneut von dannen. Für den THC gab es an diesem Tag nichts zu holen. Nach und Nach bauten die Hausherren ihren Vorsprung aus, der THC musste sich am Ende mit zehn Toren Unterschied (24:34) geschlagen geben.

In knapp vier Wochen hat der THC die Chance, die Lehren aus dem Spiel vom Sonntag zu ziehen und es im „Hinspiel“ besser zu machen, wenn die HSG am 18. März in Westerkappeln zu Gast ist. Das Spiel am Sonntag war offiziell schon das Rückspiel. Das eigentliche Hinspiel musste im vergangenen Jahr verlegt werden, da keine Schiedsrichter anreisten.

►  THC-Tore: Suppelt (6). Halstenberg (6), Schröer (5/3), Meyer (2), Ginster (2), Gröne (1), Schausten (1) und Strätgen (1).
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