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Niels Gröne und der THC haben eine schwere Aufgabe vor der Brust. Am Sonntag ist Tabellenführer HSG Wagenfeld/Wetschen zu Gast. Foto: Uwe WolterOb der THC Westerkappeln am Sonntagnachmittag eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommt, um dem Spitzenreiter HSG Wagenfeld/Wetschen Paroli bieten zu können (Sonntag, 16.30 Uhr, in der Dreifachhalle), ist noch offen.

Von Uwe Wolter

Ein Großteil der Mannschaft inklusive Spielertrainer hat der Grippevirus erwischt – wie schon vor dem Spiel in Friesoythe. „Der komplette Rückraum fehlt beim Training“, sagt Halstenberg . „Wir konnten nur mit unseren Außen trainieren.“

Wie unter diesen Umständen ein Sie gegen das Topteam aus Wagenfeld gelingen soll, ist fraglich. Aber Timo Halstenberg will die Flinte nicht schon vorher ins Korn werfen. „Wagenfeld hatte letztes Jahr hier Probleme ins Spiel zu finden. Mal abwarten,wie sie diesmal bei uns in der Halle zu Recht kommen“, meint der THC-Coach. Das Hinspiel in Wagenfeld musste der THC mit 33:41 abschenken.

„Wir werden angesichts des Krankenstands keinen Spieler überfordern und seine Gesundheit aufs Spiel setzen“, setzt Halstenberg personelle Prioritäten. Die Grippe scheint diesmal in Westerkappeln recht hartnäckig zu sein. Der Kader soll daher wieder mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft sowie aus der A-Jugendf aufgefüllt werden. „Wir werden alles versuchen, um Wagenfeld Paroli zu bieten. Chancenlos sehr ich uns trotz allem keineswegs“, hat Halstenberg sich seinen Optimismus bewahrt. Dennoch wäre es schon eine faustdicke Überraschung, gelänge der Coup.
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