file 9

Sebastian Kolek (links) war einer von mehreren angeschlagenen Spielern des THC. Dennoch zeigte er eine starke Leistung und traf sechs Mal. Foto: Christoph PieperObwohl mehrere Spieler gesundheitlich angeschlagen waren, verlangten die Handballer des THC Westerkappeln Spitzenreiter HSG Wagenfeld/Wetschen am Sonntag beim 30:32 (17:19)) alles ab.

Von Uwe Wolter

Die Gäste gingen die Partie in der Westerkappelner Dreifachhalle etwas locker an, was der THC geschickt ausnutzte und sich eine 5:1- und 6:2-Führung bis zur fünften Minute erspielte. Dann übernahm aber Dennis Westermann das Zepter und setzte seine Kreisläufer bestens in Szene. „Das haben die schon sehr gut gemacht“, gestand THC-Spielertrainer Timo Halstenberg ein. Zur Pause führten die Gäste aber nur knapp mit 19:17.

Der THC blieb auch nach Wiederanwurf dran und lag beim 21:20 (35.) noch einmal in Führung. Dann drehte Wagenfeld aber zwischenzeitlich auf. Beim 29:24 nach gut 46 Minuten betrug der Gäste-Vorsprung fünf Tore. Aber der THC gab bis zum Schluss nicht klein bei und kämpfte vorbildlich.

In der Schlussphase holten die Hausherren dann wieder Tor um Tor auf. Aus einem 26:31 machten die Westerkappelner ein 30:31. „Wir hätten das Spiel noch drehen können“, meinte Halstenberg, „Das hat aber nicht mehr ganz geklappt.“ Ein dickes Lob richtete der Coach an seine Mitspieler. „Jeder hat sich zu 100 Prozent eingebracht. Das war schon enorm“, sagte Halstenberg mit Blick auf die gesundheitlich angeschlagenen Spieler. „Das können wir positiv vermerken.“

Am kommenden Wochenende ist Karnevalspause in der Landesklasse Weser-Ems. Das nächste Spiel bestreitet der THC am 5. März in Schüttorf .

► Tore: Schröer (6), Kolek (6), Halstenberg (5), Meyer (4), Gröne (3), Schausten (3) und Strätgen (3),
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok