Als krasser Außenseiter fährt die „Not-Truppe“ des THC, links Florian Meyer, nach Damme. Foto: Jörg WahlbrinkMit einer gehörigen Portion Wut im Bauch fahren die Handballer des THC Westerkappeln am Samstagabend (Anwurf 19 Uhr) nach Damme. Die Gastgeber erteilten der Bitte um eine Spielverlegung eine Absage.

Von Uwe Wolter

Spielertrainer Timo Halstenberg stehen wegen Verletzung, Krankheit und ausStudiengründen gerade mal acht Aktive, darunter drei Spieler aus der Zweiten, zur Verfügung. Deswegen hatte der THC bei Rot-Weiß Damme angefragt, ob das Spiel verlegt werden könnte. Die Gastgeber, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen, lehnten dieses Ansinnen jedoch ab. „Das gehört sich nicht. Das sollte in dieser Liga doch wohl möglich sein“, ist Halstenberg enttäuscht über das Verhalten der Dammer.

„Wir werden das Beste daraus machen und nehmen vielleicht noch ein paar Jugendliche mit, damit wir durchwechseln können“, sagt der THC-Coach. „Das wird wahnsinnig schwer. Das wird ein ganz anderes Spiel als das Hinspiel. Denn wir sind komplett anders aufgestellt“, befürchtet Halstenberg. Das Hinspiel gewannen die Westerkappelner noch mit 34:27. Eine Wiederholung dieses Erfolgs käme am Samstag einer Sensation gleich.

Der THC kämpft mit allen Mitteln um den Klassenerhalt, hat zur Zeit einen richtigen Negativlauf. Fünf Spiele in Folge wurden verloren. Es wird eng für den THC. „Wir wollen auf jeden Fall den Abstieg verhindern“, macht Halstenberg deutlich. Nach dem Gastspiel in Damme folgen zwei Heimspiele gegen Ankum (1. April) und Burg Gretesch (30. April), ehe es zum Saisonfinale (7. Mai) nach Bramsche geht.
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