Nach dem Spiel gegen die HSG Osnabrück waren die Verletzungen fast vergessen.Der Trainer der HSG Osnabrück hatte seine Mannschaft sehr gut auf das Angriffsspiel der THC Damen eingestellt. Auch funktionierte die Deckung nicht wie gewohnt. Nach 7 Minuten führte die HSG mit 5:0 und konnte den Vorsprung auf 9:2 nach 15 Minuten ausbauen. Alles sah nach einem klaren Sieg des Verfolgers und damit auch wohl nach einem Ende vom Traum der Meisterschaft für die THC Damen aus. Aber die THClerinnen gaben trotz des großen Rückstandes nicht auf, kämpften sich bis zur Halbzeit auf 9:13 heran.

Voll motiviert kamen die Damen aus der Pause. In der Deckung, gestützt auf eine, trotz noch nicht ausgeheilter Bänderverletzung, in der zweiten Halbzeit überragenden Torfrau Luisa Beernink, zeigten die THClerinnen ihre beste Saisonleistung. Angetrieben von den lautstarken Zuschauern wurde um jeden Ball verbissen gekämpft. Bezeichnend hierfür steht, dass der HSG in der zweiten Hälfte nur noch 2 Tore gelangen, das erste nach 36 Minuten und das zweite in der 58 Minute. Bis zur 50 Minuten mussten die THC Damen einem Rückstand hinterherlaufen, bis endlich der Ausgleich fiel. 4 Minuten vor Schluss dann die erste Führung durch die im Angriff überragende Dörthe ten Brink (10 Tore) zum 15:14. Die HSG versuchte alles, die Torhüterin schaltete sich mit in das Angriffsspiel ein. Doch der Ball konnte von Luisa gehalten und direkt in das leere gegnerische Tor geworfen werden. Nach 58 Minuten führte der THC dadurch mit 2 Toren. Im nächsten Angriff gab es den fünften Siebenmeter für die HSG. Bis dahin hatte Luisa alle gehalten. Trainer Reiner Klenner tauschte dann aber trotzdem die Torhüterinnen. Es kam Svenja Etgeton ins Tor und auch sie hält den Siebenmeter. Im direkten Gegenzug macht dann Dörthe mit dem 17:14 alles klar. Die HSG kann nur noch zum 17:15 Endstand verkürzen. Großen Dank geht an die Tribüne für die wahnsinnige Unterstützung, ohne die es nicht zum Sieg gereicht hätte.

Am Dienstag geht es mit dem Nachholspiel gegen Burg Gretesch weiter. Hier hat man das Heimspiel verloren, will aber trotz zweier verletzter Spielerinnen, zu denen am Sonntag noch die Verletzung von Sandra Wortmann hinzukam, das Spiel unbedingt gewinnen.

Es haben gespielt: Luisa Beernink (Tor, 1Tor), Svenja Etgeton (Tor), Birgit ten Brink (Tor), Theresa Rechtien, Melina Klesse (2 Tore), Hannah Austerhoff, Jasmin Beverförden, Janine Clausmeyer (1 Tor), Jennifer Klenner (1 Tor), Sandra Wortmann (1 Tor), Klara-Sophie Gustenberg, Dörthe ten Brink (10 Tore), Charlotte Osterbrink, Kristina Lenze (1 Tor), Trainer: Reiner Klenner
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