5 THCler beim 21. Maratona dles Dolomites (01.07.2007)
Blauer Himmel und traumhafte Hochgebirgskulisse für 8.500 Radsportler

fp=/images/stories/radsport_berichte/dolomiti17/dolomiti_006.jpg;title=Steven u. Jochen Jungeilges, Axel Münch, Gerald Philipp u. Friedel Meyer (v.r.) auf dem "Passo Campolongo";desc=Steven u. Jochen Jungeilges, Axel Münch, Gerald Philipp u. Friedel Meyer (v.r.) auf dem "Passo Campolongo"{/jflex} {jflex}fp=/images/stories/radsport_berichte/dolomiti17/dolomiti_041.jpg;title=Axel Münch und Gerald Philipp (v.r.) warten auf den Startschuss.;desc=Axel Münch und Gerald Philipp (v.r.) warten auf den Startschuss.{/jflex} {jflex}fp=/images/stories/radsport_berichte/dolomiti17/313.jpg;title=9,2 km Anstieg zum "Passo Pordoi" mit 34 Kehren;desc=9,2 km Anstieg zum "Passo Pordoi" mit 34 Kehren{/jflex} {jflex}fp=/images/stories/radsport_berichte/dolomiti17/dolomiti_071.jpg;title=Kultur an der Verpflegungsstation vor dem "Grödnerjoch";desc=Kultur an der Verpflegungsstation vor dem "Grödnerjoch"{/jflex} {jflex}fp=/images/stories/radsport_berichte/dolomiti17/dolomiti_083.jpg;title=Gerald Philipp u. Friedel Meyer (v.l.) beim Hotelstopp;desc=Gerald Philipp u. Friedel Meyer (v.l.) beim Hotelstopp{/jflex} {jflex}fp=/images/stories/radsport_berichte/dolomiti17/dolomiti_093.jpg;title=Ralf-Gunther Schmidt u. Gerald Philipp kurz vorm "Giau";desc=Ralf-Gunther Schmidt u. Gerald Philipp kurz vorm "Giau"{/jflex} {jflex}fp=/images/stories/radsport_berichte/dolomiti17/dolomiti_107.jpg;title=Ralf-Gunther Schmidt, Gerald Philipp u. Friedel Meyer (v.r.) auf dem "Passi Giau";desc=Ralf-Gunther Schmidt, Gerald Philipp u. Friedel Meyer (v.r.) auf dem "Passi Giau"{/jflex} {jflex}fp=/images/stories/radsport_berichte/dolomiti17/dolomiti_112.jpg;title=Zufriedene Radsportler nach dem Zieleinlauf;desc=Zufriedene Radsportler nach dem Zieleinlauf{/jflex}

Für Angelika und Friedel Meyer , Axel Münch , Gerald Philipp und Ralf-Gunther Schmidt vom THC Westerkappeln war die Teilnahme an dem wohl berühmtesten Radmarathon Europas die Abrundung einer erlebnisreichen Radsportwoche. Am Wochenende zuvor hatten sie den „ Alb-Extrem “ auf der Schwäbischen Alb (siehe Bericht) erfolgreich bewältigt. Der „Maratona dles Dolomites“ sollte zum Sahnehäubchen werden.
Auf ihrer Reise in die Dolomiten wurden sie von Erna Schmidt sowie Jochen und Steven Jungeilges als Gastfahrer begleitet.



Die Vorzeichen waren alles andere als gut. Bei der Anreise am Mittwoch herrschten winterliche Verhältnisse. Hagelschauer und nur 4 Grad ließen Zweifel an einer schönen Tour aufkommen. Aber bereits am Donnerstag besserte sich das Wetter und es bestand die Gelegenheit zu Trainingsfahrten. Friedel, „Finisher“ der Jahre 2005 und 2006“, machte mit seinen Ortskenntnissen die neuen „Italiener“ mit der Strecke vertraut. Die Trainingsfahrt ging über den „Passo Campolongo“ (1.875 m) und die Flachstrecke nach Andraz hoch zum „Passo Falzarego“ (2.117 m). Weiter über den kurzen Anstieg zum „Passo di Valparola“ (2.192 m) genoss man dann die Abfahrt nach La Villa, dem Startort der Tour. Mit 1.515 Höhenmetern in den Beinen schmeckte der Cappuccino hervorragend und alle Teilnehmer waren guten Mutes.



Zur Darstellung der Dimension und Bedeutung des „Maratona dles Dolomites“ reicht eine kurze Aufzählung:
19.000 Interessenten bei 8.500 Startplätzen; 1.100 Helfer mit über 15.000 Arbeitsstunden; gesperrte Straßen; 6 Stunden Liveübertragung im Fernsehen.


Die gewonnenen Eindrücke werden die Teilnehmer bestimmt nicht vergessen. Bereits um 05:00 Uhr ging es zum Start. Die rd. 5 Kilometer lange Fahrt brachte schon einen Vorgeschmack auf die Tour. Radsportler so weit das Auge reichte.


Die Sportler wurden in vier Startzonen geleitet. Pünktlich um 06:15 Uhr viel der Startschuss, aber aufgrund der Masse querten die THCler erst um 06:35 Uhr die Startlinie (Zeitmessung).
Bei aufgehender Sonne und deutlich wärmerem Wetter als in den Vorjahren nahm die riesige Radfahrerschlange den ersten Pass, den „Passo Campolongo“ fast noch in geschlossener Formation. Nach einer kurzen Abfahrt dann in Arabba der Einstieg in den 9,2 Kilometer langen „Passo Pardoi“. Dieser Anstieg zeigte dann schon den unterschiedlichen Leistungsstand der Radsportler. Überholvorgänge waren bei der Masse nicht immer einfach.
Angelika und Erna hatten als Teilnehmer der „Sella-Ronda“ auf dem Pass, dem Dach der Tour (2.249 m), bereits die Hälfte der Strecke bewältigt. Sie mussten nur noch (!!) den „Passo Sella“ (2.242 m) und das „Grödnerjoch“ (2.121 m) bezwingen, um dann nach 55 Kilometern unter dem Beifall der vielen Zuschauer den Zieleinlauf zu genießen.


Die Herren hatten sich alle für die lange Strecke (138 km) entschieden. Sie mussten noch einmal über den „Passo Campolongo“, um dann durch das schöne Buchensteintal bis nach Selva die Cadore zu fahren. Gerald und Friedel nutzten in Colfosco die gute Lage ihres Hotels direkt an der Strecke. Überflüssige Kleidung wurde abgelegt und nach einer Versorgung in ruhiger Atmosphäre ging es dann gemeinsam weiter. In Corvara trafen sie auf Ralf-Gunther, damit war das Trio für die restlichen Kilometer perfekt. Axel hatte diese Stelle schon passiert.
Kurz vor dem Anstieg zum „Passo Giau“ (2.236 m) machten sie in Santa Lucia eine ausgedehnte Rast, um die Speicher für den schwierigsten Teil der Tour zu füllen. Über 10,6 Kilometer mit einer Durchschnittssteigung von rd. 9 Prozent war entsprechendes Stehvermögen erforderlich. Und das bei einer Mittagshitze von 30 Grad. Auf dem Pass angekommen wurden sie mit einem fantastischen Ausblick auf die umliegenden teils noch mit Schnee bedeckten Berge belohnt.


Nach einer kurzen Rast ging es dann über eine lange Abfahrt in Richtung Cortina d´Ampezzo zu den Pässen „Falzagrego“ und „Valparola“. Viele Radler waren gerade beim letzten Anstieg schon gezeichnet, erkennbar als „Spaziergänger mit Rad“. Nicht so die drei THCler, die mit Genuss die letzten Kilometer mit einer langen Abfahrt durch das Tal „Valle di s. Cassiano“ genossen.
Im Ziel angekommen waren alle Mitglieder der Gruppe „THC Westerkappeln“ stolz auf die erbrachte Leistung. Beim Abendessen im Hotel Mezdi gab es dann auch nur ein Thema, der Radmarathon „Maratona dles Dolomites“.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok