Radsportler zieht es in die Hügel des Weserberglandes

Startaufstellung der „Herbstroller“.13 THCler genießen bei Sommerwetter Touren über insgesamt 378 Kilometer
 Für die Organisation des „Herbstrollers“ war in diesem Jahr Friedel Meyer verantwortlich. Am Ende der Saison können die Touren auch schon mal wellig sein, so hatte er als Ziel und Basislager den kleinen Ort Laßbruch im „Lipperland“ ausgesucht. Basislager deshalb, weil aufgrund der günstigen Lage des Feiertages (Tag der Deutschen Einheit)  der Herbstroller auf 3 Tage ausgeweitet wurde.
  Teilnehmer:

Radsportler   Begleitung  
Hagemann Anne Vosgerau Judith
Hasenpatt Werner    
Kuhlenbeck Jörn    
Leyschulte Enno    
Leyschulte Theo    
Meyer Angelika    
Meyer Friedel    
Moldenhauer Uwe    
Philipp Gerald    
Schmidt Ralf-Gunther    
Strotmann Detlev    
Westerfelhaus Frank    
Winter Detlef    

 

Samstag, 01.10.2011
 

Stationen KM HM Fahrzeit
Westerkappeln – Wersen – Halen – Hollage – Wallenhorst – Icker – Vorwalde – Ostercappeln – Hitzhausen – Bad Essen – Hüsede – Barkhausen – Linken – Rödinghausen – Rüschen – Quernheim – Mennighüffen – Löhne – Exter – Hollwiesen – Linnenbeeke – HhHhHnnnjjjJJJJHohenhausen – Herbrechtsdorf – Laßbruch 123 1.075 04:47:45

 
Herbststimmung im Wiehengebirge.Hier wurde jeder Wunsch erfüllt!Nachdem die letzten organisatorischen Maßnahmen am Vortag erledigt waren, konnten die Radler wie geplant um 09:00 Uhr starten. Und das bei einem Wetter mit strahlend blauem Himmel und Temperaturen, die um diese Zeit eher an Regionen südlich des Alpenkammes erinnern.
Die ersten Kilometer führten durch die östliche Trainingsregion. Den ersten kurzen Stopp in der „Venner Egge“ nutzten auch die noch leicht frierenden Radler, um Arm- und Beinlinge abzulegen. Man war im „Wiehengebirge“ angekommen und spätestens beim Anstieg nach Mönkehöfen wurde jedem warm und ein paar nutzten ihn auch schon, um eine kleine Bergwertung auszufahren.
Enno, Theo, Ralf-Gunther, Detlef Winter, Detlev Strotmann und Frank (v.r.) haben die Höhe bei Exter erreicht.Fröhliche Runde im „Zielbereich Biergarten“.Nach der schönen Abfahrt nach Bad Essen ging es dann bis zur Verpflegungsstation in Rödinghausen. Angelika und Judith hatten im Zentrum eine Bäckerei ausgemacht, die keine Wünsche der Radler offen ließ. Nach der Stärkung ging es weiter in östlicher Richtung und nach Löhne kam die Gruppe ins „Ravensberger Land“.
 Weiter ging es durch das Tal der „Kalle“, die bei Vlotho in die Weser mündet. In Hohenhausen traf der Vorschlag von Friedel, noch vor dem Ziel eine Eisdiele anzusteuern, auf offene Ohren. Auch nach Meinung von Ralf-Gunther sollte der Radsportler immer auf sein „Systemgewicht“ achten und nie unterernährt ins Ziel kommen.
Die letzten 10 Kilometer bis zum Ziel, dem „Landhotel Meier“ in Laßbruch, waren dann ein Kinderspiel. Passend zur Kaffeezeit war die Gruppe im Biergarten und genoss den Nachmittag bei Sonne pur und „Detmolder Kaltschale“.
 Der Tag klang dann mit einem sehr guten Abendessen und Geschichten rund um den Radsport aus.
  
Sonntag, 02.10.2011

Stationen KM HM Fahrzeit
Laßbruch – Kükenbruch  - Bremke – Rott – Friedrichswald – Hesslingen – Hameln – Tündern – Hagenohsen – Frenke – Heyen – Bodenwerder – Hohe – Ottenstein – Bad Pyrmont – Amelgatzen – Aerzen – Königsförde – Egge – Goldbeck – Meierberg – Almena - Laßbruch 122 1.075 05:16:25

 
Im geschlossenen Verband durch das „Extertal“.Uwe, Gerald, Werner, Jörn und Ralf-Gunther (v.l.) meistern den Anstieg nach Rott.Für den Sonntag hatte Friedel zwei Routen (90 bzw. 116 km) vorbereitet. Da es auf der Hinfahrt aufgrund der Homogenität der Gruppe aber sehr gut lief, einigte man sich schnell auf die Fahrt in einer Gruppe.
 Leicht abwärts ging es ins Tal der „Exter“, um dann ab Bremke einen knackigen Anstieg nach Rott zu nehmen. Selbst Enno konnte sich beim Anblick der Steigung ein „oh“ nicht verkneifen. Oben angekommen war es für ihn aber eine „reine Kopfsache“.
Pflichtbesuch in Hameln.Die Jugend gibt mit Enno und Theo (v.l.) das Tempo vor.Bekanntlich kommt nach jedem Anstieg eine Abfahrt, und die war ins Wesertal berauschend. Ein kurzer Aufenthalt in der Rattenfängerstadt Hameln war Pflicht. Dann ging es auf östlicher Seite der Weser bis nach Bodenwerder. Hier war man passend zur Mittagszeit, um sich im „Goldenen Anker“ zu stärken und den Ausblick auf die von Bergen umsäumte Weser zu genießen.
Danach wurde die Strecke anspruchsvoll. Das war auch daran zu erkennen, dass selbst bei Detlev Strotmann die Kette häufig „links“ lief. Über die „Ottensteiner Hochfläche“ ging es teilweise auf der „Deutschen Märchenstraße“ und „Straße der Weserrenaissance“ nach Bad Pyrmont. Nach so viel schöner Natur wollte sich die Gruppe aber nicht im Kurpark aufhalten und man beschloss die Weiterfahrt in Richtung Basislager. Vorbei am „Rittergut Schwöbber“ mit dem „Schlosshotel Münchhausen“ kam man über leichte Anstiege zurück ins „Extertel“ und zum Hotel. Hier klang die schöne Ausfahrt mit einer gemütlichen Runde im Biergarten aus.
 
Montag, 03.10.2011

Stationen KM HM Fahrzeit
Laßbruch – Almena – Göstrup – Lüdenhausen – Luherheide – Retzen – Waddenhausen – Schuckenbaum – Altenhagen – Bielefeld-Jöllenbeck – Häger - Theenhausen – Borgholzhausen – Dissen – Bad Rothenfelde – Hilter – Bad Iburg – Hagen aTW – Velpe - Westerkappeln 133 1.000 05:06:30

 
Verabschiedung durch den „behelmten Koch“.Gruppenfahrt in Perfektion.Pünktlich um 09:15 Uhr saß die Gruppe im Sattel und nahm die Rückfahrt in Angriff. Man spürte den leichten Südwestwind, der wie angekündigt eine Wetteränderung brachte. Zum Glück blieb es aber trocken und relativ warm, somit war weiterhin „kurz-kurz“ angesagt.
Auf verkehrsarmen Straßen steuerte die Gruppe nördlich des „Teutoburger Waldes“ den Zwischenstopp in Bielefeld-Jöllenbeck an. Auch hier hatten Angelika und Judith mit dem „Örkenkrug“ wieder einen guten Rastplatz ausgemacht. Der Wirt hatte gerade geöffnet und versorgte die Radler mit warmen Getränken.
In Borgholzhausen kam man in den „Teutoburger Wald“ und somit in die Region, die viele von den RTF´s kannten. In Bad Rothenfelde bat Friedel die Radler dann um eine Abstimmung: „Essen wir hier ein Eis oder zum Abschluss der Tour in Westerkappeln?“. Beim Blick auf den wolkenverhangenen Himmel war man sich schnell einig und fuhr weiter. Ein letzter landschaftlicher Höhepunkt war die Fahrt durch den „Freeden“. 6,8 Kilometer Natur von der schönsten Seite. Daran änderten auch nicht die ersten 17 Tropfen!
Stärkung im „Örkenkrug“.Uwe, Theo, Angelika, Werner und Friedel (v.r.) warten auf den verdienten Lohn.Die Hagener Kirmes animierte die Gruppe nicht zum Halt und so ging es über bekannte Strecken direkt zurück nach Westerkappeln. Einen kurzen Schreck gab es noch in Gellenbeck, als dem Enno eine Speiche brach. Detlev Strotmann hatte aber gleich eine Lösung. Da er in der Nähe wohnt, fuhren beide den kurzen Weg dorthin und dann mit dem Wagen zum Abschlusstreff nach Westerkappeln.
Ein Eis im „Cafe Dolomiti“, bei manchen eine doppelte Portion (!!), rundete den Herbstroller ab und alle waren nach insgesamt absolvierten 378 Kilometern rundum zufrieden. Dafür spricht auch der Kommentar einiger Teilnehmer: „Super Strecken mit geilen Steigungen, tolle Gemeinschaft und gutes Quartier. Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei.“

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