Joachim Stoll, Stefan Hübner, Michael Hamer und Jürgen Igelbrink (v.l.) bei der Energiezufuhr am Vortag.Die „Südschweden“ Jürgen Igelbrink, Stefan Hübner, Alexander Nyßen und Michael Hamer (v.l.) mit ihren Fans beim Zwischenstopp im WentalDer letzte Sonntag im Juni hat für viele Breitenradsportler eine besondere Bedeutung. Dann findet auf der Schwäbischen Alb der Radmarathon „Alb-Extrem“ statt, der mit Sicherheit auf einer Stufe mit dem legendären „Rhön-Marathon“ steht.
Seit  2000 fahren auch Radsportler des THC auf die Alb, um eine der „langen Kanten“ unter die Laufräder zu nehmen.
In diesem Jahr musste das neue Organisationsteam ganze Arbeit leisten, galt es doch aufgrund von Großbaustellen neue Strecken zu planen. Rd. 2.500 Radsportler konnten bestätigen, dass ihnen das gelungen ist.
In den Vortagen herrschte auf der Alb absolutes Sommerwetter mit azurblauem Himmel und Temperaturen von über 26 Grad. Dann drückten die Wettervorhersagen etwas auf die Stimmung vieler Radsportler. Friedel Meyer, Organisator der „Südschweden“, erhielt im Basislager Bartholomä diverse Meldungen mit Absagen. Tenor: „Ich reise nicht an, um dann einen ganzen Tag im Regen zu fahren!“.
Von den gemeldeten 54 Südschweden gingen somit nur noch 40 an den Start zur 190er-, 210er- bzw. 250er-Schleife. Unter ihnen auch die THCler:
Michael Hamer
Stefan Hübner
Jürgen Igelbrink
Martin Loreck
Lukas Menzel
Michael Nürnberger
Florian Remark
Rudolf Remark
Jürgen Rottmann
Julia Wolny
Stefan Hübner (l.) u. Jürgen Igelbrink sind an der letzten Verpflegungsstelle in Stötten noch gut draufMichael Hamer (l.) und Martin Loreck nehmen die letzten 23 Kilometer in AngriffIn der Nacht hatte es noch stark geregnet, aber bereits beim Start um 05:30 Uhr hatte Petrus die Schleusen geschlossen. Damit gingen auch die „Südschweden“ frohen Mutes den ersten Anstieg nach Hohenstaufen an.
Bei der unsicheren Wetterlage war es aber klar, dass einige feuchte Passagen zu bewältigen waren. Aber alle „Südschweden“ nahmen das mit einer sportlichen Einstellung und kamen zum Teil auch bei Sonnenschein ins Ziel. Keiner wurde aufgrund der Nichtbeachtung der elektronischen Kontrollstellen (neu) disqualifiziert. Das zeigt eine gute Disziplin, was über 100 Radsportlern nicht bescheinigt werden konnte.
In der Gruppenwertung konnten die „Südschweden“ den Titel (6 x Sieger) nicht verteidigen, was aber allein an der neuen Wertungsmethode lag. Wäre es bei der alten Methode mit der Berücksichtigung von „Qualität und Quantität“ geblieben, so wären die „Südschweden“ aus der Veranstaltung wieder als Sieger hervorgegangen.
Für Friedel ist die Gruppenwertung zwar reizvoll, aber sportlich gesehen sekundär. Wichtiger ist es, dass die Radsportler ihre persönliche Leistung erbringen und sich damit der Trainingsaufwand gelohnt hat.
Unabhängig von dieser Meinung gab es von den „Südschweden“ nach der Siegerehrung auf dem Festzelt aber nur eine Devise: „Im nächsten Jahr greifen wir wieder an und stellen uns nach den Bewertungskriterien auf!“.
Bis jetzt sind beim „Alb-Extrem“ 1.030 „Südschweden“ an den Start gegangen und haben auf der Schwäbischen Alb 204.640 Kilometer abgespult. Beeindruckende Zahlen!
Für den 28.06.2015 haben sich bereits wieder 11 Südschweden vormerken lassen.Zufriedene Südschweden, Gudrun und Andreas Kamp aus Eicklingen mit Joachim Stoll (M.) aus Bremerhaven Friedel empfängt als lädierter Organisator im Ziel die glücklichen Südschweden Christopher Kielbassa (l.) und Martin Loreck
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