Kontrollstelle mit besonderem FlairDie „Friesische Elfstädtetour“ ist für die Radsportler des THC inzwischen zu einem festen Bestandteil in der Saison geworden. Seit 2006 gehen sie in Bolsward (NL) an den Start, um 234 Kilometer unter die Laufräder zu nehmen.
In diesem Jahr zählten zu den „Friesenradlern“:
Stefan Hübner, Ulrich Jaroscheck, Thomas Mix, Uwe Moldenhauer, Michael Nürnberger, Hans-Peter Schüro und Florian zur Mühlen.
Ihnen angeschlossen hatten sich die befreundeten Radsportler Stephan Könnecke, Alexander Nyßen und Joachim Stoll.
Die Gruppe musste schon früh aus den Federn, um rechtzeitig mit weiteren rd. 600 Radlern im zugewiesenen Startblock zu stehen. Ein gut organisierter Ablauf ist bei der Veranstaltung erforderlich, denn wieder wollten 15.000 Radsportler aus ganz Europa in den Genuss der besonderen Radsportveranstaltung kommen.
Pünktlich um 05:42 Uhr klickten die Radler ein und machten sich auf den Weg, begleitet von den Klängen diverser Musikkapellen und dem Applaus unzähliger Zuschauer.
Zuerst wurde die Nordschleife in Angriff genommen. Über Witmarsum ging es nach Harlingen, direkt an der Nordsee gelegen. Weiter über Marrum, Holwerd und Hantum kam die Gruppe nach Dokkum. Wie jedes Jahr steuerte man hier das Café „De Koffiepot“ an, um sich mit „Koffie und Appelgebak mit Slagroom“ zu stärken.
Hans-Peter Schüro beim Zwischenstopp in LeeuwardenNächste Station war Leeuwarden, die Hauptstadt der Provinz Friesland. Wie immer herrschte hier Volksfeststimmung und die Radler mussten bei der Durchfahrt Geduld aufbringen.
Dann ging es weiter durch kleine Ortschaften und über gut ausgebaute Nebenwege zum Startort Bolsward, wo fleißige Helfer die Radler mit einer „warmen Supp“ empfingen.
Die Gruppe hatte sich auf der Nordschleife schon leistungsgerecht aufgeteilt. Einzeln bzw. in kleinen Gruppen ging es jetzt in Richtung Süden zum Ijsselmeer. Die Route führte die Radsportler durch eine für Holland typische Seenlandschaft mit dem Sloter- und Heegermeer. Der südlichste Punkt wurde mit Oudemirdum in „Gaasterland“ erreicht.
Wer spätestens hier auf dem Deich mit dem üblichen starken Gegenwind  gerechnet hatte wurde enttäuscht. Das Wetter war für die Radsportler perfekt und so ging es rasch über Stavoren, Hindeloopen und Workum zurück zum Ausgangspunkt. Ab dem „Teufelslappen“ empfingen applaudierende und jubelnde Zuschauermassen die Radler. Laut Hans-Peter und Florian bewirkte das ein Gänsehautgefühl!
Im Ziel angekommen waren sich die THCler einig, die Aktion „Fietselfstedentocht“ steht auch im nächsten Jahr wieder auf dem Programm.
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