Natur pur bei Sant Joan11 RadlerInnen des THC Westerkappeln und 2 Gastfahrer haben alles richtig gemacht. Sie waren eine gute Woche auf Mallorca um sich mit einem Trainingslager auf die neue Saison vorzubereiten.
Teilnehmer:
Insa Groß, Michael Hamer, Sabine u. Tom Heiber, Karl-Heinz Kölling, Stephan Kotschi, Markus Kröner, Martin Loreck, Friedel Meyer, Thorsten Ortmann, Jürgen Rottmann – Gäste Melanie Suermann, Martin Hansjürgens

Jürgen Rottmann (l.) und Thorsten Ortmann im Anstieg vor PetraWährend in der Heimat die sibirische Kälte Einzug hielt, konnten die Sportler im Radsportparadies bei zweistelligen Plusgraden insgesamt 8 Ausfahrten unternehmen.
Mit dem Quartier „Occidental Playa de Palma“ hatte man eine gute Wahl getroffen. Das zeigte sich u.a. auch darin, dass der Bundestrainer Ralf Grabsch mit dem BDR-U23-Kader sowie das Pro-Cycling-Team „Lotto-Kern-Haus“ aus Rheinland-Pfalz in dem Hotel untergebracht waren. Für Jürgen und Friedel besonders interessant; Jürgen bekam als Sportlicher Leiter (NWCT-Team) einen Einblick in die Abläufe eines Kontinental-Teams und Friedel konnte mit Ralf Grabsch fachsimpeln, mit dem er in Hannover den Lehrgang „Trainer-B-Lizenz“ absolviert hat.

Friedel Meyer (v.) und Martin Loreck genießen die idealen BedingungenDie Gruppe war auf das Trainingslager durch Vorbesprechungen gut vorbereitet. Sabine, Tom und Friedel hatten 10 Touren ausgearbeitet und den Teilnehmern für ihre Navis zur Verfügung gestellt. Damit war für die Radler die Voraussetzung geschaffen, sich je nach Leistungsvermögen, Lust und Laune den unterschiedlichen Gruppen anzuschließen.
Die Touren deckten den kompletten Süden ab und führten u.a. nach „Sa Rapita“, „Cala Figuera“, „Sineu“, „Alaro“, „Esporles“, „Sant Elm“ und „Calvia“.
Das Team mit Martin Hansjürgens, Markus Kröner, Jürgen Rottmann, Thorsten Ortmann, Stephan Kotschi u. Friedel Meyer (v.l.) am Zwischenziel „San Salvador“.Zu den Highlights zählten die Touren zum „Kloster San Salvador“, durch den „Orient“ und zum traumhaft gelegenen Örtchen „Sant Elm“ an der westlichsten Spitze Mallorcas. Über zu wenig Höhenmeter konnten sich die Teilnehmer nicht beklagen.

Nach einem ersten Trainingsblock von 4 Einheiten nutzte die Gruppe einen etwas schlechteren Tag als Ruhetag. Für einige stand mit dem Besuch von Palma auch etwas Kultur auf dem Programm.
Der Ruhetag wurde auch genutzt, um das Thema „allgemeine Athletik“ einmal auf den Plan zu rufen. Stephan konnte hier zeigen, was er im gerade erfolgreich abgeschlossenen Lehrgang „Trainer-C-Lizenz“ gelernt hat. Er bat die Gruppe auf die Matte und bot ein abwechslungsreiches Programm. Die Sache wurde, nicht von allen (!), bis zum Ende des Trainingslagers durchgezogen.

Zum Glück blieben die THClerinnen bei den vielen zurückgelegten Kilometern von Unfällen verschont, lediglich zwei Schürfwunden waren zu verzeichnen. Beim Material sah es da schon etwas anders aus. Der „Pannenteufel“ schlug etliche Male zu, ein Umstand der aber zum Radsport dazu gehört und auch für manch lustige Unterbrechung der Touren sorgte. Die Trophäe von Martin LoreckIn der Wertung „Pannenteufel“ hat Martin L. eindeutig den Vogel abgeschossen. Sein Fang sorgte beim Abendessen für Aufsehen und etliche Kommentare.

Aus der Heimat erreichten die Teilnehmer unerfreuliche Nachrichten mit dem Tenor: „Bleibt auf der Insel, hier ist es lausig kalt!“
Das war aber leider nicht möglich. Mit einem lockeren Abschlussabend mit Manöverkritik endete das Trainingslager. Bei der gestellten Frage „Wer ist im nächsten Jahr wieder dabei?“ blieb kein Arm unten. Mehr muss zum Erfolg der Aktion nicht gesagt werden!