Bereit zum Start: Thorsten Ortmann, Jürgen Igelbrink, Friedel Meyer, Detlev Lammers, Frank Denzol, Markus Kröner u. Uwe Siekmeyer (v.l.)So dicht können Pech und Glück beieinander liegen. Während am Maifeiertag die RTF in Bielefeld unter schlechtem Wetter litt, hatte die RRG Osnabrück nur 4 Tage später unheimliches Glück. Wolkenloser Himmel und nach noch frischen Temperaturen beim Start hatten die Radsportler fast ideale Bedingungen. Nur den Ostwind empfanden einige als etwas unangenehm.
Uwe Siekmeyer führt den THC-Express durch die Rapsfelder527 Radsportler gingen in Belm an den Start zur RTF „28. Teuto-Tour“ bzw. zum „13. Belmer Radmarathon“. Unter anderem auch wieder 21 THC-RadlerInnen, die teilweise als Sternfahrer unterwegs waren.
5 Strecken (204, 151, 112, 74 u. 47 km) standen zur Wahl. Nach kurzen Absprachen hinsichtlich der geplanten Strecke und der Fahrtaktik gingen die THClerInnen in diversen Gruppen auf die Reise. Schon die ersten Kilometer ostwärts in Richtung Melle zeigten, dass die Tour ein voller Erfolg wird. Tom Heiber, Sabine Heiber, Michael Hamer, Martin Loreck und das neue THC-Mitglied Manuel Inclan (2.v.r.) auf dem Weg zur K1Die Kommentare der Akteure ähnelten sich mit: „Was leben wir doch in einem herrlichen Landstrich!“
Die Natur zeigte sich mit sattem Grün von der besten Seite. Beeindruckend war immer wieder das satte Gelb der Rapsfelder, die alle Streckenabschnitte säumten.

Bis zur ersten Kontroll- und Verpflegungsstation hatten alle THClerInnen ihre Position im Feld gefunden. Einige fuhren hier durch, während andere sich zur gemeinsamen Fahrt nach der Pause zusammenschlossen. So auch Sascha Gies, Jürgen Igelbrink, Markus Kröner, Detlev Lammers, Manfred Merrath, Friedel Meyer, Thorsten Ortmann und Jürgen Rottmann.
Die Truppe harmonierte prächtig und zog immer einen langen „Rattenschwanz“ an anderen Fahrern hinter sich her. Bis zur zweiten Kontrollstelle in Bulsten, dem östlichsten Punkt der Tour, herrschte strammer Seiten- bzw. Gegenwind. Der machte den THClern aber nichts aus. In ökonomischer Fahrweise, nur als Staffel in Einerreihe, bestimmten sie an der Spitze des Feldes das Geschehen. Hier zeigte sich, wie wichtig es ist, solche Formationen zu trainieren. Detlev brachte es mit dem Kommentar „es lohnt sich eindeutig mit „Kopf“ zu fahren“ auf den Punkt.

Detlev Lammers, Sascha Gies, Jürgen Rottmann, Jürgen Igelbrink, Thorsten Ortmann u. Friedel Meyer (v.l.) an der K2 in BulstenAuf dem 3. Streckenabschnitt bis nach Wellingholzhausen wurde die Fahrt der Gruppe noch schneller, die Radler kamen in den Genuss des Rückenwindes.
Für Detlev, Jürgen I., Friedel und Thorsten war die Sache klar, sie setzten die Fahrt auf der 112er-Schleife fort, während Sascha und Jürgen R. noch die Zusatzkilometer der 151er nutzen wollten. Man verabschiedete sich mit den Worten, „wir sehen uns im Ziel und reservieren Kaffee und Kuchen“.
Die etwas kleiner gewordene THC-Gruppe fuhr nicht minder schnell weiter und kam mit einem Schnitt von 31,6 km/h ins Ziel. Hier trafen sie auf einige ihrer Radsportfreunde, die noch schneller waren bzw. die kürzere Schleife gewählt hatten.

Michael Hamer, Friedel Meyer, Martin Loreck u. Sonja Hüls relaxen nach einer schöne Tour.Die Zeit bis zum Eintreffen von Sascha und Jürgen R. war recht kurzweilig, gab es doch viele Begegnungen und Gespräche mit befreundeten Sportlern anderer Vereine.
Nachdem sich auch die zwei „Langfahrer“ gestärkt hatten, ging es für die THCler/Sternfahrer auf den Rückweg in die Heimat.

Kann Zufriedenheit besser zum Ausdruck kommen? Jürgen Rottmann, Friedel Meyer u. Sascha Gies (v.l.) nach einer tollen Runde Dabei machte Friedel eine ganz besondere Erfahrung nach dem Motto „Technik ist super, aber nur wenn sie funktioniert!“. Was war passiert? Der Akku seiner Di2 hatte den Geist aufgegeben, eine Schaltung war nicht mehr möglich. Folge: Bei 25 km/h ging es mit einer Trittfrequenz von ca. 115 auf den Heimweg. Hierbei wurde er von Michael Hamer und Martin Loreck begleitet. Die Kommentare während der Rückfahrt müssen nicht erwähnt werden!

Alle THClerInnen sind gesund und munter heimgekommen, und das nach insgesamt zurückgelegten 3.063 Kilometern ohne Panne und Unfall. Super!
Das nächste Highlight ist für einige THCler am nächsten Samstag, dann kommen die „fliegenden Holländer“ nach Ibbenbüren um alle „Hügel unter die Laufräder zu nehmen“. Aber nach der gelungenen Generalprobe natürlich kein Problem für die THCler!