Die THCler sind startklar für einen sportlichen Tag.17 RadsportlerInnen des THC Westerkappeln hatten Samstag bei idealen Wetterbedingungen einen sportlichen Tag. Mit dabei waren:
Frank Denzol, Frank Erhardt, Andre Harte, Sabine u. Tom Heiber, Jürgen Igelbrink, Reinhard Jansson, Stephan Kotschi, Markus Kröner, Detlev Lammers, Martin Loreck, Angelika u. Friedel Meyer, Uwe Moldenhauer, Jürgen Rottmann, Hans-Peter Schüro und Frank Westerfelhaus.
Stephan Kotschi führt die Gruppe nach Laggenbeck, dem „Bahnhof“ für 4 weitere THCler.Auf dem Programm standen die RTF „32. Rheiner Emsköppken-Tour“ der Emssterne Rheine und die „Tecklenburg-Rundfahrt“ des niederländischen Fietstoerclub CC´75 Nijverdal.
Tom hatte das Angebot gemacht, die RTF als eine Ausfahrt in gemächlichem Tempo (24–25 km/h) durchzuführen. Die Resonanz war super, 12 SportlerInnen schlossen sich ihm an. Andre, Stephan, Detlev, Martin und Friedel hatten sich schon im Januar eine Startberechtigung für die NL-Tour gesichert.

Pünktlich um 07:00 Uhr ging es los, und zwar aufgrund der milden Witterung in kurz/kurz!. In Laggenbeck erfolgten die „Zustiege“ und der THC-Express war komplett.
Hier teilte sich aber auch die Gruppe, Tom fuhr mit seinen THClern Rheine direkt an und war pünktlich zum Start der RTF vor Ort. Nach der Anmeldung ging es gleich auf die ausgeschilderte Runde und über Hopsten und Steinbeck (Verpflegungsstationen) zurück in die Heimat. Hier angekommen hatten die Teilnehmer über 100 Kilometer auf dem Tacho.
Für Tom sollte die Tour auch als Vorbereitung für seinen „600er-Brevet“ am Pfingstwochenende dienen. So fuhr er auf der Originalstrecke weiter nach Rheine und dann zurück nach Osnabrück. Nach 217 Kilometern hatte er sein Ziel erreicht mit der Gewissheit, der „600er“ kann kommen!

Die 5 „fliegenden Holländer“ steuerten von Laggenbeck aus den Startplatz „Hof Bögel-Windmeyer“ an. Bereits bei der Anfahrt konnten die fünf erahnen, auf was sie sich eingelassen hatten. Sie sahen nur mit Rennrädern beladene Fahrzeuge mit gelben Nummernschildern. Das Gewusel im Startbereich war enorm, aber alles lief super ab und so gingen sie nach kurzer Absprache über die gesteckten Ziele sofort auf die Strecke.
Es war bekannt, dass die Niederländer auf der Tour zwischen Ibbenbüren-Dickenberg und Bad Iburg alle „nennenswerten Anstiege“ einplanen. So standen dann im Roadbook auch 25 „Beklimmingen“ mit einer maximalen Steigung von über 10 Prozent. Auf Westerkappelner Gebiet waren das in Metten der „Wacholderweg“, der „Quellenweg“ und die „Morgensternstraße“, die von der Schwierigkeit her mit max. 20 Prozent auch an 3. Stelle rangierte.

Der erste „Hammer“ für die Teilnehmer, der Anstieg „Lärchenweg“ mit 25 Prozent max. Steigung.Spätestens 12 Kilometer nach dem Start waren die Teilnehmer warm, denn da befuhren (??) sie den Lärchenweg, den mit 25 Prozent steilsten Anstieg. In einem ständigen rauf und runter ging es weiter bis zur ersten Rast nach 44 Kilometern am „Hotel Bergeshöhe“ in Mettingen. Das erste Teilstück haben Martin Loreck, Detlev Lammers, Stephan Kotschi und Friedel Meyer (v.l.) geschafft.  Die THCler hatten hier noch nicht das Bedürfnis, sich großartig zu stärken. In guter Atmosphäre war von Andre der lockere Spruch zu hören: „Jetzt schon essen, wir haben doch noch nichts geleistet!“
So ging es geschlossen weiter auf die nächsten Kilometer, die auch durch die wunderschöne „Mettener Schweiz“ führten. Martin Loreck hat den „Wacholderweg“ locker bezwungen.Noch Fragen zur fantastischen Region „Tecklenburger Land“?Spätestens hier zeigte sich den Teilnehmern, in welch schöner Gegend man unterwegs war, sofern sie einen Blick dafür hatten.

Alle Teilnehmer sind bestens über die anstehende Herausforderung informiert!Detlev Lammers, Stephan Kotschi, Martin Loreck u. Friedel Meyer (v.l.) an der Verpflegungsstation in Tecklenburg.In Tecklenburg legten die THCler dann eine etwas längere Pause ein. Am Sportplatz herrschte eine Stimmung wie auf einem Volksfest. Nach einer ausgiebigen Stärkung ging es weiter durch den „Teuto“ in Richtung Bad Iburg. Hier befand man sich schon auf niedersächsischem Gebiet, auf dem auch der nächste Rastplatz „Teutoburger Waldsee“ in Hagen a.T.W. lag.
Der idyllisch gelegene Platz machte den THClern den Start zur letzten Etappe nicht leicht. Jetzt standen aber nur noch 32 Kilometer auf dem Programm, und somit hatte man das Ziel fast vor Augen.
Der letzte kräftezehrende Anstieg war in Laggenbeck 7 Kilometer vor dem Ziel. Detlev Lammers, so sind THCler nach 123 Kilometer mit rd. 2.000 Höhenmetern drauf.Im „Gründkenliet“ zeigte sich, dass die Tour für etliche Teilnehmer auch ein „Wandertag“ war, nicht so für die THCler!

Mit dem Zieleinlauf endete ein extrem sportlicher Tag. Jetzt wurden die Speicher gefüllt, denn die Sportler hatten so manche Körner verbrannt. „Mantateller“, den haben sich Andre Harte, Detlev Lammers u. Friedel Meyer (v.r.) verdient. Die THCler versäumten es dabei aber nicht, die vielen Niederländer auf die eigene RTF „Kreuz und Quer durchs Tecklenburger Land“ am 2.6. hinzuweisen. Erfreut konnte Friedel vernehmen, dass etliche von ihnen die Einladung schon gelesen hatten.
Nach der Stärkung und den netten Gesprächen ging es im Sternfahrtmodus zurück nach Westerkappeln.