Idylle pur!Bei der traditionellen „11-Steeden-Tocht“ gingen in diesem Jahr für den THC Nadine Elstrodt, Stefan Hübner, Michael Nürnberger und Hans-Peter Schüro an den Start. Begleitet wurden sie vom Freund von Stefan, Alexander Nyssen und dessen Vater.
Pfingstmontag um 3:38 Uhr war für die Teilnehmer die Nacht vorbei, da sie eine frühe Startgruppe (5:15 Uhr) erwischt hatten.
Volksfeststimmung in jedem Ort.Auch in diesem Jahr wollten wieder fast 24.000 Radfahrer starten, aber nur 15.000 hatten eine Startkarte bekommen. Das Teilnehmerfeld war wie immer bunt gemischt, und man sah nicht nur Rennräder. Vom Tandem über Holland- und Liegerad war alles am Start.
Es wurden zwei Schleifen angeboten. Von Bolsward aus die Nordroute über 140 Kilometer und die Südroute über 100 Kilometer. Da das Wetter super werden sollte endschieden sich die THCler für die 240er-Schleife. Durch die sehr frühe Startzeit und den günstigen Rückenwind erreichte die Gruppe rasch das erste Zwischenziel in Dockum. Hier legte man eine Rast ein und stärkte sich im Café Koffipott mit dem Traditionsgericht „Appelgeback mit Slag“.
Nach kurzer Pause fuhr man bei schon 24° rasch weiter gen Bolsward zum Zwischenstopp. Alle freuten sich schon auf die heiße etwas salzige Suppe, die dort immer gereicht wird.

Nach der warmen Zwischenmahlzeit ging es bei gutem Gegenwind auf die 2. Schleife gen Süden durch die schöne Seenlandschaft, um in Qudemirum den südlichsten Punkt der Route zu erreichen. Auf den letzten 40 Kilometern, davon 20 auf bzw. am Deich, blies der Gruppe ein kräftiger Westwind entgegen und die Sonne meinte es mit 27° auch sehr gut mit den Teilnehmern. Bei Hans-Peter waren die Körner ganz schön aufgebraucht und er musste die Gruppe ziehen lassen. Aber er war nicht der einzige THCler, Michael hatte sich mit einem an einer Verpflegungsstation gereichten „Kraftfutter“ etwas den Magen verdorben und konnte den anderen auch nicht mehr folgen. Beide schlossen sich einer etwas langsameren Gruppe an und kamen über Hindeloopen und Workum etwas später ins Ziel Bolward.

Stefan Hübner, Alexander Nyssen, Nadine Elstrodt, Michael Nürnberger und Vater Nyssen (v.r.) im Ziel.   Allein die Ankunft im Zielbereich entschädigt für die 10,5 Std. Fahrtzeit mit absolvierten 240 Kilometern. Hunderte Zuschauer begrüßten die Radler frenetisch. Besonderes Glück hatte Hans-Peter, denn er wurde von seinem Fan-Club begrüßt und wie bei den Holländern üblich, auch traditionell mit einem Rosenstrauß gefeiert.

Ein glücklicher Hans-Peter Schüro mit „rosiger Auszeichnung“Alle waren sich einig, so eine schöne Veranstaltung muss man auch im nächsten Jahr wieder besuchen. Einziger Wehrmutstropfen an dem Tag, Uwe Moldenhauer hatte sich einen Tag vor dem Start eine Sehne über dem Knie gerissen und konnte leider nicht mitfahren. Sehr schade, denn Uwe hatte wie in den Vorjahren die ganze Tour für die Gruppe organisiert. Die Gedanken der glücklich und gesund ins Ziel gekommenen THCler waren natürlich bei ihm.
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