Abteilungsleiter H.-P. Schüro führt Uwe Moldenhauer und Angelika Meyer zum Startort.Samstag hatten die Radsportler mal wieder einen großen Auftritt. Der TuS Bramsche war Ausrichter der Jubiläums-Radtourenfahrt „25. Bramscher Tuchmacher RTF“. Passend zu dieser Veranstaltung war das Wetter super, schon beim Start der „Sternfahrer“ in Westerkappeln waren es 18°. Somit gab es in der Frage der Bekleidung keine Zweifel; „kurz/kurz“ war angesagt, aber Ausnahmen gibt es immer!
Der THC-Express auf dem Weg nach Bramsche.Da mit einer guten Beteiligung zu rechnen war, gingen die THCler die Sache schon bei der Anfahrt nach Bramsche differenziert an. Start war um 08:01 Uhr an der „Hirsch-Apotheke“, 08:10 Uhr an der Dreifachturnhalle und um 08:35 Uhr gab es die Möglichkeit, an der Kanalbrücke in Achmer auf den THC-Express aufzusteigen. So wurde es für jeden Sportler eine angenehme und ruhige Anfahrt.
In Bramsche traf die Gruppe dann auch auf separat angereiste Sportkameraden, und grob überschlagen dürften es über 20 THCler gewesen sein!

Nach der Anmeldung wurde versucht, dem Leistungsvermögen entsprechend Gruppen zusammenzustellen. Das ist bei drei Gruppen gut gelungen, sie blieben bis zur Rückkehr ins Ziel zusammen. Der Rest der THCler ging die ins Auge gefasste Strecke (155, 111, 77 Kilometer) mit Radlern anderer Vereine an.
In den Vorjahren verliefen die Strecken hauptsächlich in nördlicher Richtung und waren entsprechend flach. Der TuS Bramsche hatte auf die vielen Hinweise der Radsportler reagiert und die Touren südlich verlegt. Wie lautet doch gleich der Spruch unter Radsportlern: „Höhenmeter sind gefragt, flach fahren kann jeder!“.

So ging es gleich durch das Wiehengebirge (Anstieg Evinghausen u. Venner Egge) bis zum 1. Verpflegungspunkt in Belm recht anspruchsvoll zu.
Hier hatte man schon 31 Kilometer mit 250 Höhenmetern zurückgelegt und jeder konnte beurteilen, wie es „um seine Beine bestellt“ ist. Nach kurzer Absprache ging es bei den schnelleren Radlern in zwei Gruppen (1. Andre Harte, Detlev Lammers u. Jürgen Rottmenn; 2. Stephan Kotschi, Markus Kröner, Martin Loreck, Manfred Merrath u. Friedel Meyer) weiter.
Die 3. Gruppe bildeten Monika Helmich, Angelika Meyer, Uwe Moldenhauer, Michael Nürnberger und Hans-Peter Schüro.

SelbsterklärendMartin Loreck, Friedel Meyer u. Markus Kröner (v.l.) bei der Rast in Remsede.Bei Bissendorf kam man durch das wunderschöne „Zittertal“ und damit in den „Teutoburger Wald“. Es sollte eine Tour „Rund um Osnabrück“ mit vielen schönen Anstiegen (siehe HP) werden.
Bei so einer Tour geht es nicht nur um das „Treten der Pedale“, sondern es werden gelegentlich (!) auch Gedanken mit Sportlern anderer Vereine ausgetauscht. So konnte Friedel sich u.a. über folgende Aussage freuen: „Ihr fahrt aber eine saubere Linie, trainiert ihr so etwas?“. Kein Wunder, dass die THCler zeitweise größere Gruppen im Schlepptau hatten.
An der 3. Verpflegungsstelle in Tecklenburg wurde die weitere Vorgehensweise besprochen. Man einigte sich auf die 111er-Schleife, da man mit der Sternfahrt dann auch auf rd. 150 Kilometer kam.
Diese Entscheidung trafen auch andere Radler, und so ging es auf direktem Weg zurück nach Bramsche.
In Tecklenburg nach 107 KM noch frisch und munter; Markus Kröner, Martin Loreck, Stephan Kotschi, Uwe Strotebeck und Friedel Meyer (v.l.)
Im Ziel angekommen saß die 1. Gruppe wie erwartet schon bei Kaffee und Kuchen!
Nach einer kleinen Stärkung und kurzem Erfahrungsaustausch ging es dann in lockerer Fahrt zurück nach Westerkappeln, dass allerdings mit zusätzlichem Gewicht. Nicht durch den Kuchen sondern aufgrund einer Trinkflasche, die jeder Radler aus Anlass der Jubiläumstour vom Veranstalter bekam, eine mehr als nette Geste!
Auf dem Rückweg sahen Detlev und Friedel dann noch ein besonderes Hinweisschild. Übereinstimmend meinten sie: „Das ist für uns Ausdauersportler bestimmt keine Alternative zu unserem schönen Radsport!“Keine Alternative zum Radsport
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