Wenn das kein Beleg für eine „lockere Runde“ ist!Gibt es etwas Schöneres, als über den Sport andere Menschen kennenzulernen und mit Ihnen den Tag aktiv zu gestalten? Und dann noch für einen guten Zweck!
Am Samstag des vergangenen Wochenendes, dem 14.07.2018, wurde das THC-Mitglied Stephan Kotschi von einem befreundeten Radkollegen mit einer Idee nach Hannover eingeladen, an einer Benefiz-Sternfahrt, genannt (B)Rocken teilzunehmen, die auf den höchsten Berg Norddeutschlands (1.141 m) gehen sollte.
Wie jedes Jahr wurde aus verschiedenen Städten unter dem Motto „Wir werden den Brocken rocken“ mit dem Rennrad gestartet: Arnsberg, Berlin, Hannover und Leipzig.
Die Strecken waren so konzipiert, dass jede Gruppe in etwa eine Distanz von ungefähr 200 Kilometern radeln musste, bis der Brocken im Harz erklommen war. Am Ende kamen ca. 180 begeisterte Radler, bei bester Fernsicht auf dem Gipfel an.
Es ging nicht darum einen sportlichen Rekord aufzustellen, sondern gemeinsam Spaß zu haben und Gutes zu tun. Pro gefahrenem Kilometer wurde von jedem einzelnen Fahrer mindestens 0,10 € gespendet.
Alle Einnahmen fließen an gemeinnützige Organisationen. Die durch Muskelkraft „erfahrenen“ Startgelder, Spenden, Tombola- und Versteigerungserlöse wurden ebenso gespendet, wie Sponsorengelder.

Einige TeilnehmerInnen kamen an ihre Grenzen und für andere war es eine „gemütliche“ Ausfahrt. Stephan gehört sicherlich zu den leistungsstärkeren Fahrern der Radsportgruppe des THC Westerkappeln, für ihn war es eine lockere Runde. Sie führte die Radler aus Hannover fast in direkter Linie bis zum südlichsten Punkt zwischen Duderstadt und Nordhausen. Der Einstieg in den „Nationalpark Hochharz“ und damit in den Anstieg zum „Brocken“ erfolgte in Schierke. Die Fahrer vermieden es aber, vor der Anstrengung das Regionalprodukt „Schierker Feuerstein“ zu genießen.
Ab Schierke ist die Straße zum Brocken den Fußgängern, Radfahrern und Pferdekutschen vorbehalten. Deshalb macht die Auffahrt besonders viel Spaß (?), obwohl sie aufgrund steiler Rampen nicht zu unterschätzen ist.

Im Mittelpunkt der Gleichgesinnten stand an dem Tag der gemeinsame Spaß am Radfahren und nicht die schnellste Zeit zwischen Startort und Brockengipfel.
Mit seinem schönen THC-Trikot wurde Stephan schnell als Kollege aus der „Region Osnabrück“ identifiziert.
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