Jörn Wichmann, Frank Denzol, Friedel Meyer, Manuel Inclan, Gastfahrer Frank, Dirk Nardmann, Jürgen Igelbrink, Martin Loreck u. Detlev Lammers (v.l.) am Startort.Die „Herbst-RTF“ der RSG Harsewinkel hatte Sonntag eine Streckenführung, die für die Radsportler des THC Westerkappeln wie geschaffen war. Von Harsewinkel aus ging es zum nördlichsten Punkt in Westerbeck und fast parallel zurück.
Diese Konstellation nutzen die THCler, um den in Harsewinkel gestarteten Sportlern auf der östlichen Route als „Geisterfahrer“ entgegenzufahren. Was auf der Autobahn sehr gefährlich ist, sollte für die Radsportler am Sonntag recht kurzweilig werden.
Manuel Inclan, Martin Loreck, Friedel Meyer u. Jörn Wichmann (v.l.) genießen die Sonnenstrahlen an der Station in Bad Laer.Um 08:00 Uhr machten sich Frank Denzol, Manuel Inclan, Detlev Lammers, Martin Loreck, Friedel Meyer, Dirk Nardmann, Jörn Wichmann und ein Jugendfreund von Detlev auf den Weg gen Süden. In Osterberg gesellte sich Markus Kröner und in Hagen Jürgen Igelbrink zur Truppe, die damit komplett war.
Mit dem Einstieg in den „Teutoburger Wald“ wurde es in Hagen auch gleich selektiv, worauf die Gruppe sofort mit einer Aufteilung reagierte. Eine richtige Entscheidung, da man mit Dirk und Jörn zwei neue Mitglieder dabei hatte. Für sie war es die erste RTF.

Jörn Wichmann hat es bei der „Jungfernfahrt“ gut gefallen.Den von Frank und Friedel ab „Urberg“ geführten Gruppen kamen in Bad Iburg die ersten Teilnehmer entgegen, und man sah so manchen Sportler, mit dem man sonst bei einer RTF gemeinsam fährt.
Durch die ungewöhnliche Streckenführung kamen die Westerkappelner auch in den Genuss, sich an den Verpflegungsstellen zu stärken. Die erste wurde nach 37 Kilometern in Bad Laer/Müschen erreicht. Nach kurzer Stärkung ging es weiter durch das „Versmolder Venn“ und nach weiteren 22 Kilometern war man am Ziel, dem Heimathaus in Harsewinkel.

Hier traf man etliche bekannte Radler, u.a. Matthias Feldmann mit den Sportlern des TuS Bramsche, die den schönen Tag auch zu einer Sternfahrt nutzten. Bei Kaffee, Brötchen und Kuchen wurde nett geplaudert, bevor sich die Gruppen dann auf den Rückweg machten. Fast parallel zum Hinweg ging es über Versmold und Bad Laer, dem 2. Kontrollpunkt, nach Lienen. Bereits von weitem war der „Teuto“ zu sehen und jeder hatte schon den „Malepartus“ als Scharfrichter vor Augen. Beim Einstieg gab Friedel für seine Gruppe die Losung „freie Fahrt bis zur Kuppe“ aus. So entwickelte sich ein kleines Bergzeitfahren.
Manuel Inclan nach lockerer Bezwingung des „Malepartus“.Bergkönig Martin Loreck; „ja wo bleiben sie denn?“.Oben angekommen hatte man die „100“ voll und Jörn konnte stolz berichten, dass er mit seiner ersten RTF auch gleichzeitig die erste „dreistellige“ Tour absolviert hatte. Entsprechendes Lob seiner Mitstreiter ließ nicht auf sich warten.
Nach diesem positiven Zwischenfazit wurden die letzten Kilometer in Angriff genommen und nach 127 Kilometern gab es nach der Rückkehr nur eine Meinung; es war eine schöne und interessante Tour bei wunderbarem Wetter!
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