Treff der Sternfahrer mit Gastfahrer am „DEUKA-Haus“.Auch wenn der Veranstaltungsort in einem anderen Bundesland liegt, bei nur 16 Kilometer Anfahrt kann man von einem Heimspiel sprechen.
So für die Radsportler des THC, die sich am vergangenen Wochenende zur Radtourenfahrt (RTF) „19. Bramscher Herbstausflug“ auf den Weg über die Landesgrenze nach Bramsche machten. Insgesamt 15 THClerInnen trafen sich in Bramsche, um in den unterschiedlichsten Gruppierungen auf eine der drei angebotenen Strecken zu gehen.
Alle treffen sich in Bramsche zur Lagebesprechung vor dem Start.Sascha Gies und Friedel Meyer starteten aus der 2. Startgruppe heraus. Kurz vor Malgarten fuhren sie auf eine Gruppe auf, in der sich Sonja Hüls befand. Sie schloss sich neben einem weiteren Radler aus Cloppenburg den beiden THClern an und als Quartett ging es bei starkem Wind auf eine flotte Runde. Die Integration des Cloppenburger dauerte etwas, aber nach kurzer Absprache hinsichtlich der Führungswechsel bei den wechselnden Windverhältnissen lief es sehr gut. Die erste Kontroll- und Verpflegungsstelle in Suttrup erreichten sie nach 31 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,9 km/h. Der Kommentar von Sonja, „das läuft super und gut das wir solche Situationen trainieren“, brachte die Sache auf den Punkt.

Eine Alleinfahrt hat auch Vorteile, man kann die Idylle genießen.Auf dem 2. Teilstück fuhren sie auf eine größere Gruppe auf, die sich ihnen auch anschloss. Aber damit war dann die bis dahin flüssige und flotte Fahrt vorbei. Die Wechsel verliefen nicht mehr harmonisch. So ging das Tempo etwas zurück und man erreichte den aufgrund von Straßenbauarbeiten neu eingerichteten Kontrollpunkt in Garfeld nach 34 Kilometern mit nur 35,7 km/h.
An der Station traf Friedel den Helfer Josef Kleine-Kuhlmann, mit dem er schon mehrfach als „Südschwede“ auf der Schwäbischen Alb unterwegs war. Durch den lockeren Plausch „verschlief“ er die Weiterfahrt der Gruppe und bewältigte den 3. Abschnitt als Solist.

Sonja, Friedel u. Sascha an der letzten Station in Ankum.In Ankum traf man sich wieder, aber die THCler hatten die Nase voll von der Fahrt mit den anderen Radlern. Sascha: „Das macht absolut keinen Spaß so zu fahren. Mit der Gruppe fahre ich nicht weiter.“.
Friedel verpflegte sich kurz und dann machte man sich als „Troika“ auf den letzten Abschnitt ins Ziel. In Epe, 5 Kilometer vor dem Ziel, kam von Friedel die Ansage „Cool Down“. Hierfür nannte er zwei Gründe, erstens war er von dem schnellen Ritt ganz schön geschafft und zweitens wollte er im Ziel den „Pott Kaffee“ ruhig in der Hand halten. Hiermit waren Sonja und Sascha einverstanden, und so rollten sie locker ins Ziel.
Hier trafen sie noch etliche THCler, die eine kürzere Strecke gewählt hatten. Nach kurzer Erholung mit Kaffee und Kuchen ging es dann zurück über die Landesgrenze nach Westerkappeln.
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