Schwein muss man haben, auch mit dem Wetter!In einem Lied von Chris de Burgh heißt es, „Bezahl nicht den Fährmann, bevor er dich übergesetzt hat!".
Für 8 Radsportler/in des THC war das aber kein Thema, sie vertrauten dem Fährmann in Großenwieden, der sie sicher an das andere Ufer der Weser übersetzte.
Das Team mit Betreuerinnen Manuela (li.) und Angelika.Es ist Herbst und für einige Radsportler stand der obligatorische „Herbstroller“ auf dem Programm.
Teilnehmer waren: Michael Hamer, Monika Helmich, Detlev Lammers, Martin Loreck, Friedel Meyer, Dirk Nardmann, Thorsten Ortmann, Ralf-Gunther Schmidt.
Die Aktion konnte aber nur gelingen durch die gute Betreuung von Manuela Fieselmann und Angelika Meyer.

Kurzer Stopp am „Schloss Schaumburg“.In diesem Jahr lag das Ziel im Weserbergland, konkret zwischen dem „Kalle- und dem Extertal“. Friedel, Organisator der Tour hatte den „Forellenhof“ in Dörentrup-Schwelentrup als Quartier gebucht.
Die Gruppe der Radler/in traf sich Samstag am Hauptbahnhof Osnabrück, um mit der Westfalenbahn schnell das ja bekannte Trainingsgebiet zu verlassen. Schnell war man in Minden, wechselte aufs Rad und fuhr überwiegend flach bis kurz vor Stadthagen. Danach ging es wellig durch die „Bückeberge“ bevor der erste kräftigere Anstieg kam. Das „Schloss Schaumburg“ auf dem Nesselberg, Namensgeber des berühmten Grafengeschlechts und der Region an der Weser, war erreicht. Nach einer kurzen Pause machte man sich auf zum Zwischenziel Hessisch-Oldendorf, denn bei einigen knurrte der Magen schon recht kräftig.
Manuela und Angelika hatten hier im „Bessmann-Outlet“ eine gute Bäckerei gefunden, in der die Radler/in die angegriffenen Speicher auffüllen konnten.

Zum Glück wieder festen Boden unter den Rädern.Jetzt kam der gemütlichste Teil der Tour, die Weserquerung per Fähre, natürlich nicht als Schwarzfahrer!
Der Naturpark „Weserbergland“ war erreicht, was anhand der Anstiege zu spüren war. In Reinerbeck entschieden sich Dirk, Michael, Monika und Ralf-Gunther für den direkten Weg zum Hotel. Die anderen THCler nahmen noch eine Zusatzschleife über den „Kleeberg“ und steuerten das Ziel über Lüdenhausen an.
Weserbergland, geht es schöner?Der „Forellenhof“ ist idyllisch in einem kleinen Tal gelegen. Eine Bauernhofanlage mit mehreren Gebäuden, umfunktioniert zu einer Freizeitanlage. Seit Ende der 80er-Jahre wird er ökologisch bewirtschaftet, hat ein hofeigenes Schlachthaus und beinhaltet auch ein Damwildgehege.
Monika brachte die Sache auf den Punkt: „Das ist ja traumhaft. Das muss noch einmal ein Ziel für uns sein. Fahren den Hof von Süden aus an. Friedel, bitte vormerken!“

Monika und Thorsten genießen die Abfahrt.Mit guten Eindrücken und nach einem kräftigen Frühstück im „Café Heuboden“ machte sich die Gruppe am Sonntag auf den Rückweg. Da die ersten 50 Kilometer bis nördlich von Herford kräftezehrende Anstiege hatten, teilte man sich absprachegemäß in zwei Gruppen auf. Das Zwischenziel war in Enger geplant, aber auch hier fanden Manuela und Angelika keine den Ansprüchen der Radler genügende Bäckerei. Sie entdeckten aber mit der „Moor-Ranch am Hückermoorsee“ eine mehr als gute Alternative. Die Adresse im „Ravensberger Land“ ging per WhatsApp an die Gruppen, Eingabe ins Navi und schon traf man sich an einem herrlichen Rastplatz mit „Sandstrand und Meerblick“. Bei wolkenlosem Himmel sprach mancher von Südseeatmosphäre!

Hmmmmmmh, Rast am „Hückermoorsee“.Aber unendlich konnte man nicht bleiben, vor Einbruch der Dunkelheit wollte man schließlich wieder in der Heimat sein. Der Rest der Strecke wurde dann in einer Gruppe fahrend in Angriff genommen. Fast in gerader Linie ging es mit nur kleinen Anstiegen zurück ins „Osnabrücker Land“, dem bekannten Terrain.
Das Team nimmt nach der letzten Rast wieder Fahrt auf.Abgeschlossen wurde das sportliche Wochenende in der Eisdiele „Dolomiti“ in Lotte. Nach einem leckeren Spaghettieis steuerten die Radler/in ihr heimisches Domizil an, und das nach insgesamt zurückgelegten 270 Kilometern mit 2.825 Höhenmetern.