Klare Ansprache von Trainer Stephan Kotschi vor der Ausfahrt.Die am 2.6.auf der eigenen RTF „Kreuz und quer durchs Tecklenburger Land“ mit einem „MTB-Workshop“ angestoßene Aktion „MTB-Jugendgruppe“ wurde aufgrund der guten Nachfrage konsequent von der Radsportabteilung fortgeführt.
Nach zwei Monaten sportlicher Aktivität der Jugendlichen ist es angebracht, ein kurzes Fazit zu ziehen.
Mit Stephan Kotschi hat die Radsportabteilung einen lizenzierten „Trainer-C“, der sich primär um die neue Gruppe kümmert. Unterstützt wird er vom MTB-Wart Achim Marin und dem neuen Mitglied Olaf Mersch, Vater eines Jugendlichen.
Laut Stephan wurde seit dem 08.09. jeden Samstag ein Training mit durchgeführt. Die Beteiligung ist mit mind. 10 Fahrern gut, zweitweise waren es auch schon 18 Teilnehmer. Tatsächlich verzichtet sogar der eine oder andere auf eine bislang ausgeübte Sportart, und schließt sich der jungen dynamischen Truppe an. Es werden also Prioritäten im Sinne des Radsports gesetzt!

Erfreulich ist auch die Tatsache, dass die Aktivitäten der Jugendlichen von den Eltern unterstützt werden. So werden bereits Sportler aus dem Bereich südlich des Teutoburger Waldes zum samstäglichen Treff nach Westerkappeln gebracht.
Die Ausfahrten werden lt. Stephan abwechslungsreich gestaltet, sind aber vom Schwerpunkt her in drei Teilbereiche gegliedert.

Die Jungs inspizieren das TerrainZu Beginn jeder Ausfahrt steht nach einem kurzen Materialcheck das Aufwärmen auf dem Programm. Aufgewärmt wird dann mit verschiedenen Übungen an der Rumpfstabilität gearbeitet. Denn je besser die Stabilität des Rumpfes ist, insbesondere von den Schultern bis zum Beckenbereich, desto leichter fällt dem Sportler die Beherrschung des Sportgeräts.

Julian: „Streckenkenntnisse sind enorm wichtig, daher erst verinnerlichen!“Im zweiten Teil erfolgt eine Ausfahrt in Wald und Flur, um jetzt das Herzkreislaufsystem zu fordern. Natürlich werden hier die jungen Fahrer altersentsprechend gefordert.

Zum Abschluss geht es oft in ein Waldstück, welches eine differenzierte Geländestruktur aufweist, z.B. kleine steile Rampen oder auch Erhebungen, an denen für den schon versierteren Fahrer kleine und große Sprünge mit dem Bike möglich sind. Darüber hinaus wird der technische Umgang mit dem Bike trainiert und die Trainer geben evtl. korrigierende Hinweise.

Das wäre geschafft, jetzt erst einmal etwas erholen.Letzten Samstag hatte die Gruppe einen leichten Termindruck. Die Saison der Rennradler ging offiziell zu Ende und vor deren Ausfahrt sollte ein Gruppenfoto mit den jungen MTBler gemacht werden. Lt. Stephan waren seine Fahrer im Wald schon recht nervös und drängten auf eine pünktliche Rückfahrt.
Das gelang natürlich und pünktlich um 15:00 Uhr war man an der Dreifachturnhalle und bildete mit den Rennradlern trotz mieser Witterung eine große Gruppe. Nach dem Photoshooting gingen die Rennradler auf ihre Abschlussrunde und die jungen MTBler machten sich auf den Heimweg.

Viele der Teilnehmer aus der Jugendgruppe sind nun gespannt, was sie so alles in dem jetzt kommenden Winterhalbjahr auf und mit dem Mountainbike erwarten wird. Einen kleinen Vorgeschmack konnte Trainer Stephan bereits andeuten:
das technische Verständnis für das Sportgerät Fahrrad wird auf jeden Fall vertieft werden, insbesondere an Tagen, wo das Wetter mal allzu miesepetrig ist. Aber auch das Fahren im Schnee wird auf dem Mountainbike vielleicht eine Herausforderung für die jungen Sportler werden.
Wie man den Bildern nach beurteilen kann, machen die Ausfahrten den Jugendlichen viel Spaß. Und das soll lt. Stephan auch in 2019 so bleiben.
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