Leon (li.) und Hanno führen die Gruppe in geschlossener Formation in den WaldWas für den Straßenradsportler oder auch Rennradfahrer im Grunde genommen eine Selbstverständlichkeit ist, sobald er sich in einer Gruppe auf der Straße bewegt, sollte auch für den Mountainbiker in Fleisch und Blut übergehen, wenn er sich ebenso auf der Straße bewegt: es geht um das sichere und geordnete Fahren in Zweierrotten hintereinander.
Hochkonzentriert durch den herbstlichen WaldDieses gruppendynamische Verhalten galt es beim Samstagstraining am 01. Dezember 2018 zu üben.
Nach dem bekannten Aufwärmtraining gab Trainer Stephan Kotschi den MTBlern die erforderlichen Erläuterungen zum Programm. Aufmerksam lauschten die jungen Sportler seinen Worten, bevor es dann an die Umsetzung in die Praxis ging.
Die 14 Sportler bildeten einen Verband mit sieben Rotten und auf Nebenwegen fädelte man sich in den fließenden Verkehr ein. Dabei wurde das Bewusstsein der führenden Rotte für das Zusammenbleiben der gesamten Gruppe, das korrekte Handzeichen geben an Abzweigungen bzw. in der Einfahrt zu vorfahrtsberechtigten Straßen und der saubere Führungswechsel erfolgreich geübt.


In „Zweierreihe“, wie auf der Straße geübtWie man den Bildern entnehmen kann, schaffte es die Gruppe sogar geschlossen in den Wald zu fahren, um sich dann allerdings dem doch mehr spaßorientierten Teil des Trainings zu widmen. Hier zeigte sich sehr deutlich, dass die jungen MTBler mehr Spaß im unwegsamen Gelände als auf der Straße haben.

Ole (re.) und Mathis halten die Gruppe zusammenDennoch kam zur Freude von Stephan bei allen Beteiligten die Erkenntnis auf, dass das Bewusstsein für das Fahren in Rotten auf der Straße noch geschärft werden muss. Denn sobald man aus dem Gelände wieder auf der Straße zurück zum Startort Dreifachturnhalle fuhr, dauerte es bei den Bikern doch noch eine Weile, bis die gewünschte Ordnung für das Fahren in der Gruppe auf der Straße wieder hergestellt war. Aber wie heißt es doch so schön; „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen bzw. Übung macht den Meister“.
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