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Tom (l.) führt seine Mitstreiter auf der 1. Runde.Wer große Ziele hat, der muss auch etwas tun um sie zu erreichen!
Das gilt für den THCler Tom Heiber, der in diesem Jahr wieder an der Fernfahrt „Paris-Brest-Paris“ (kurz PBP) teilnimmt. Die 19. Ausgabe der Tour, scherzhaft auch „Olympiade der Randonneure“ genannt, findet vom 18. – 22.08. statt. Mehr als 6.000 Teilnehmer werden versuchen, beim berühmtesten Fahrradmarathon der Welt die rd. 1.200 Kilometer lang Strecke innerhalb von 90 Stunden zurückzulegen.
Das Besondere bei „PBP“ ist die Atmosphäre und die Unterstützung durch die Anwohner. In vielen Dörfern stehen die Bewohner Tag und Nacht mit Tischen an der Strecke, auf denen sie Wasser, Kaffee und Kekse anbieten – in der Bretagne auch gerne Crêpes. Immer wieder hört man »Bravo«-Rufe oder sieht Namen von Mitstreitern in großen Lettern auf der Straße geschrieben.

Tom bereitet sich seit Wochen intensiv auf die Tour vor. Am letzten Wochenende hatte er etwas Besonderes geplant und seine Radsportfreunde mit eingebunden.
3 Routen über je rd. 60 Kilometer hatte er ausgearbeitet, immer mit dem Startpunkt in Westerkappeln. Es sollte moderat gefahren werden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23 – 25 km/h.

Wunderschönes „Tecklenburger Land“.Zum Start zur 1. Runde konnte Tom um 08:00 Uhr Frank Denzol, Sabine Heiber, Stephan Kotschi, Friedel Meyer, Michael Nürnberger, Melanie Suermann und Jörn Wichmann begrüßen. Mit dieser Teilnehmerzahl hatte er nicht gerechnet.
Die Strecke führte über Lotte, Leeden und Wechte zum südlichsten Punkt „Buddenkuhle“ bei Ladbergen. Zurück ging es über Brochterbeck, Ledde und Velpe, immer auf schönen Nebenstrecken. Pünktlich um 10:30 Uhr war man zurück und genoss eine kleine Stärkung bei „Justus“.

Zur 2. Runde startete Tom um 11:00 Uhr. Begleitet wurde er dabei von Frank Denzol, Manuel Inclan, Friedel Meyer und Jörn Wichmann. Jetzt ging es gen Osten und über Halen, Pente und Engter bis kurz vor Venne. Es sollte die anspruchsvollste Runde werden, denn mit dem „Anstieg Evinghausen“ und der „Vehrte Egge“ kamen einige Höhenmeter zusammen.
Wie geplant war man nach kurzer „Speicherfüllung“ in Wallenhorst wieder zurück.

Frank Denzol, Tom Heiber, Jörn Wichmann u.  Manuel Inclan (v.l.) nach der Rückkehr von der 2. Runde.Jetzt kam für Tom die Gewissensfrage „fahre ich auch die 3. Schleife?“, denn seine Mitstreiter machten sich auf den Heimweg.
Da „PBP“ vorrangig auch eine mentale Stärke der Teilnehmer verlangt, ging Tom auch die letzten 80 Kilometer noch an. Die Route führte ihn bis zum nördlichsten Punkt nach Merzen und nach insgesamt 210 Kilometern war auch er am Ziel und konnte Zuhause den Kaffee genießen.
Eine wahrlich sportliche Leistung bei der keine Zweifel an das Erreichen des Ziels „PBP“ aufkommen.
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