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Ein starkes Team präsentiert sich in Bielefeld.Eigentlich steht für die Radsportler des THC Westerkappeln mittwochs das regelmäßige Training auf der „Hagenbergrunde“ auf dem Programm. Nicht so am vergangenen Mittwoch, denn da war ja mit dem 1. Mai der „Maifeiertag“.
Es wurde kurz umdisponiert, Melanie Suermann ergriff die Initiative und trommelte per WhatsApp unterschiedliche Leistungsgruppen zu einer Sternfahrt nach Bielefeld zusammen.
Die Strecken, sowohl die Hin- als auch Rückfahrt wurden digital erstellt und den potentiellen Mitstreitern über Internetplattformen zur Verfügung gestellt. Die Radler konnten sie somit auf ihren Rad-Computer übertragen.
Zur vereinbarten Startzeit um 08:00 Uhr trafen sich an der Dreifachturnhalle 10 Fahrer und alsbald wurde das Asphaltband zum anvisierten Ziel unter die Pneus genommen.

Bei langsam auffrischendem Nordwestwind ging es zunächst über Lotte und Hasbergen weiter in Richtung Holzhausen, wo sich der Gruppe noch weitere Fahrer anschlossen.
Der Weg führte unter anderem weiter über Borgloh, Borgholzhausen, Werther und einmal komplett durch das Stadtgebiet von Bielefeld. Denn das Ziel war die „Bielefelder Radrennbahn“, welche sich im Stadtteil Heepen ganz im Osten der Stadt befindet.
Diese Bahn ist 333,33 Meter lang und aus fugenlos gegossenem Spannbeton. Sie gilt aufgrund ihrer hohen Steilkurven als eine der schnellsten Betonpisten Europas und ist besonders geeignet für Steher-, aber auch für Sprinterrennen.
Genutzt wird die Anlage vom RC Zugvogel Bielefeld, der auch Ausrichter der RTF „Teutoburger-Wald-Rundfahrt“ war.

So lässt es sich aushalten, gedeckter Tisch, Sonne und gute Laune.Nach ruhiger Fahrt und 72 Kilometern in den Beinen ging es vor Ort erst einmal um die Füllung der Energiespeicher. Bei Kaffee, Brötchen und Kuchen ließ es sich bei sonnigem Wetter wie gewohnt auch gut fachsimpeln. Ferner wurde der Kontakt zum dortigen RTF-Wart geknüpft, um gezielt auf die eigene RTF des THC am 11. Mai hinzuweisen und eine entsprechende Einladung auszusprechen.

Martin Loreck, Stephan Kotschi, Melanie Suermann und Jörn Wichmann (v.l.) auf dem „TERRA trail 17“.Zurück ging es natürlich nicht auf der gleichen Strecke wie auf dem Hinweg, denn man wollte auch einen anderen Landstrich erkunden. Zwischen Amshausen und Borgholzhausen befuhr man wohl eines der schönsten Täler im „Natur- und Geopark TERRA-vita“.
Bis Dissen ging es dann weiter über eine teilweise für den Autoverkehr gesperrte Straße und schon bald erreicht die Gruppe Hilter und den Einstieg in den „Freeden“. Bis Bad Iburg acht Kilometer pure Natur!Die Initiatoren Melanie Suermann und Stephan Kotschi genießen die Fahrt auf autofreier Straße.
Ursprünglich bestand in Absprache mit allen Fahrern die Absicht, die Rückfahrt ohne größere Pause bis Westerkappeln durchzuziehen. Als man allerdings den „Freeden“ passiert hatte, lud eine Eisdiele in Bad Iburg nun doch zum Verweilen ein und so wurde dort das eine oder andere, kleine und große (!) Spaghettieis (Classico) neben Cappuccino und Softdrink genossen.

Bei Antritt der Maitour wurde beschlossen, den Hinweg, unabhängig vom Leistungsvermögen des Einzelnen, gemeinsam in einer Gruppe zu fahren. Den Rückweg konnte (sollte) dann jeder nach seinen Neigungen fahren. Diese Regelung kam gut an und so kann festgestellt werden, dass bei dieser Ausfahrt, neben dem Sinn für Gemeinschaft, auch der Individualist auf seine Kosten kam.
Martin Loreck, ist Zeitfahren seine neue Disziplin?Am späten Nachmittag waren alle Radler, ganz gleich welcher Leistungsgruppe, wohlbehalten wieder zu Hause. Und auf dem Tacho stand die Zahl 156,2, passend zum „Tag der Arbeit“!
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