Gruppe 1 kurz hinter BrochterbeckGlück und Pech liegen nun mal dicht beieinander!
Die Radsportabteilung des THC hatte am 11.05. noch mit sibirischer Kälte zu kämpfen, entsprechend gering war die Teilnehmerzahl. Trotzdem war es mit 221 Teilnehmern noch ein Erfolg.
Nur eine Woche später konnten sich jetzt die „RSF Greven“ und der „TSVE 1890 Bielefeld“ über herrliches Sommerwetter freuen.
Das Wochenende nutzen auch viele THCler, um etliche Kilometer abzustrampeln.

Samstag ging es in Form einer Sternfahrt nach Greven. Bereits um 07:45 Uhr machten sich Manuel Inclan, Angelika u. Friedel Meyer, Michael Nürnberger und Ralf-Gunther Schmidt auf den Weg. In Laggenbeck schloss sich ihnen Detlev Lammers und Marc Plantholt an. Auf direktem Weg ging es nach Greven, um dort an der „26. Emspünten-Tour“ teilzunehmen.
Frank Denzol, Sascha Gies, Martin Loreck und Jürgen Rottmann wählten eine etwas schnellere Anfahrt und starteten um 08:00 Uhr. In Greven stärkten sich die THCler erst einmal, um dann auf die Strecke zu gehen.

Die THCler kurz vor dem Antritt der RTF-SchleifenDetlev, Frank, Friedel, Jürgen, Marc und Sascha bildeten die erste Gruppe, die sich recht zügig auf den Weg zur ersten Kontrollstelle nach Ladbergen machte. Hier war die Enttäuschung angesichts der angebotenen Verpflegung schon recht groß. Die etwas später kommenden Radler mussten sich schon mit trockenem Brot begnügen.

Die erste Gruppe fand bei der Weiterfahrt mit Radlern vom „TV Friesen Telgte“ schnelle Begleiter. Auf dem flachen Terrain bis zum Einstieg in den Teuto ging die Nadel kaum unter 35 km/h (Ø 32,3 km/h). Erst ab Lengerich wurde es selektiver und merklich ruhiger. Trotzdem kam die Gruppe fast geschlossen zur Kontrollstelle „Am Urberg“. Nach den Erfahrungen am 1. VP war man kaum überrascht, hier nur „zwei kleine Tische“ vorzufinden.
Jürgen Rottmann, Detlev Lammers, Marc Plantholt, Frank Denzol, Sascha Gies u. Friedel Meyer (v.l.) am KP 2 „Am Urberg“Für die THCler war die offizielle Tour hier auch wie geplant vorbei. Nach kurzer Absprache ging es über Holperdorp und Sudenfeld nach Hagen a.T.W., um sich hier ein leckeres Spaghettieis zu gönnen. Nach 145 Kilometern mit 785 Höhenmetern war man wieder in Westerkappeln.

Martin Loreck und Friedel Meyer hatten sich angesichts der Wettervorhersage für den Sonntag auch für eine Teilnahme an der RTF „9. Teuto-Panorama-Tour“ in Bielefeld entschieden.
Vor Ort angekommen war die Überraschung schon groß, nur aufgrund der pünktlichen Anreise bekamen sie noch einen relativ guten Parkplatz. An der Anmeldung herrschte Hochbetrieb, viele Radsportler hatten aufgrund der Witterung in den Vorwochen wohl einen Nachholbedarf.

Am Start trafen sie auch die THCler*in Andre Dühnen, Sonja Hüls, Ralf Kaminski und Thorsten Reichelt.
Wegen der Vorbelastung am Vortag wollten Martin und Friedel den Tag für eine schöne Sommertour nutzen, es sollte eine „Genusstour“ werden.
Bei den Strecken geht einem das Herz auf!Bis zum 1. Kontrollpunkt in Pivitsheide (34 km) rollten sie in einer großen Gruppe. Eine hohe Konzentration war angesagt, denn etliche Fahrer in der Gruppe wirken aufgrund der Fahrweise nicht unbedingt sicher.
An dem VP trauten Martin und Friedel dann ihren Augen nicht, denn die Sportler bekamen eine Verpflegung angeboten, wie man es selten erlebt. Das Ziel mit der „Genusstour“ war schon erreicht.
Ein Blick in die Natur kann nicht schaden, wenn man denn Zeit hat!Die Stärkung war aber angebracht, denn ab dem Punkt ging es richtig zur Sache. Die Anstiege im „Lippischen Wald“ warteten auf die Sportler. Der höchste Punkt wurde am „Hermannsdenkmal“ bei Hidessen erreicht. Hier trafen sie auch einen Sportler aus Wadersloh, der in der Vorwoche beim THC zu Gast war. Seine Aussage: „Bei euch war es zwar saukalt, aber eine schöne anspruchsvolle Tour habt ihr. Wir sehen uns 2020.“ Was will man mehr!

Weiter ging es bis Billerbeck (73 km). Das Teilstück war wunderschön, ging es u.a. doch durch den „Berlebecker Forst“ mit den „Externsteinen“. Martin und Friedel fühlten sich wie im „Freeden“ bei Bad Iburg. Spätestens hier war klar, der Name „Panoramatour“ ist Programm.
Freie Fahrt für die THCler.Vorbei an Blomberg musste vor K 3 noch der „Dicke Berg“ bezwungen werden. Eine wunderschöne Abfahrt entschädigte für die Anstrengung und nach 101 Kilometern war man in Hagendonop.Der Anstieg nach Großenmarpe ist fordernd!

Die Pause musste hier an der „Weinstube Reblaus“ aufgrund des Ambientes lange dauern. Die Station mit der Betreuung und Verpflegung muss man erlebt haben. Friedel traf hier auch ein „Radlerpaar“ aus Essen-Kettwig, das er schon beim Krusnoton kennengelernt hatte.K3 ist die Wucht, dass ist Martin (l.) und Friedel deutlich anzusehen. Die letzten Kilometer mussten aber noch bewältigt werden, also ging es weiter.

Spätesten im Bereich Dörentrup fühlten sich die THCler heimisch. Man befuhr Strecken, die ihnen schon von diversen „Herbstrollertouren“ bekannt waren.
Hervorzuheben ist der Anstieg ab Hillentrup, der „Col duHomeien“. Oben angekommen hatten sie einen super Ausblick auf den „Hermann“ und „Kaiser-Wilhelm“. Einfach grandios!

Wunderbarer Anstieg zum „Hermann- u. Kaiser-Wilhelm-Blick“Nach dem Anstieg waren die letzten rd. 42 Kilometer nur noch ein Schaulaufen, unterbrochen von dem letzten K 4 in Pottenhausen.
In Bielefeld wieder angekommen, gab es für Martin und Friedel nur ein Urteil:
„Die 159 Kilometer durch das Lipperland mit den super Anstiegen und somit rd. 2.000 Höhenmetern waren ein Gedicht. Gut das wir das in Form der Genusstour gemacht haben. 2020 wieder!“
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok