THCler prägen das Bild auf dem „Hof Bögel-Windmeyer“.So ist es nun mal bei radsportlichen Freiluftveranstaltungen, der Erfolg wird maßgeblich beeinflusst von der Witterung.
Davon kann das RTF-Orgateam der Radsportabteilung des THC Westerkappeln ein Lied singen. Im vermeintlichen Wonnemonat (?) Mai, am 11.05. war es „saukalt“ und bedingt dadurch war die Teilnehmerzahl bei der eigenen RTF überschaubar.

Einen Monat später, am 15.06. war der TuS Bramsche Veranstalter seiner beliebten „Bramscher Tuchmacher RTF“. Es war deutlich wärmer, aber Regenschauer waren vorhergesagt. Entsprechend mies war die Beteiligung.
Aber davon ließen sich viele THCler nicht abhalten. Sie schauten aus dem Fenster (altmodisch), ignorierten die Voraussagen der so sicheren (?) Wetter-Apps und waren mit 16 Radler*Innen stark vertreten.

Für sie war es eine gelungene Veranstaltung, obwohl etwas Nieselregen in der Mittagszeit die Stimmung teilweise trübte. 6 THCler nutzen diese Phase mit 2 Gästen der Nachbarvereine RSG Steinbeck und Hellern für eine Einkehr in das „Cafe Heukamp“ in Tecklenburg. Nach einem leckeren Cappu machten sie sich dann bei Sonnenschein pur auf den Rückweg nach Bramsche.
Kommentar eines Gastes: „So eine individuelle Gestaltung einer RTF habe ich noch nicht erlebt, super! Ich fahre noch einmal mit euch.“

Die erste Startgruppe ist mit THClern gut besetzt.Samstag war jetzt Marathon Ibbenbüren Gastgeber der RTF „Tecklenburger Höhen“. Sie hatten absolutes Glück und konnten sich bei bestem Wetter über 441 Radsportler freuen.
Unter ihnen auch 23 THCler*innen (!). Rot bestimmte das Bild am Start!
Mit 10 Sportlern ging es in Form einer „Sternfahrt“ mit zwei Gruppen zum Startort „Hof Bögel-Windmeyer“. Dort waren die THCler sichtlich überrascht, denn vor Ort waren schon viele ihrer Radsportfreunde, u.a. sogar die „Lizenzfahrer des NWCT“, David Harmouche und Alexander Tecklenborg. Die Stimmung war bei den Bedingungen natürlich prächtig und pünktlich um 09:00 Uhr ging es auf die Strecken.

Ein gutes Team am K3, Marc Plantholt, Karl-Heinz Kölling, Alexander Tecklenborg, Jürgen Rottmann, Insa Groß und Friedel Meyer (v.l.).In allen Startgruppen waren THCler vertreten. Vorrangiges Ziel von Trainer Karl-Heinz Kölling und Friedel Meyer war es, wie in Bramsche wieder eine gute THC-Gruppenfahrt zu arrangieren. Nach einer etwas nervösen Startphase fanden sich 7 THCler bis zur ersten Kontrollstelle in Riesenbeck. Sie machten sich ab dort gemeinsam auf den Weg, und das wieder mit Gästen (s.o.).
Auf dem Weg zur 2. Kontrollstelle kam für die THC-Gruppe dann in Ledde im Anstieg „Zum Hupenberg“ die Überraschung in Form einer „Fata Morgana“. Sie wurden von den schnellen THClern der 1. Gruppe (Andre Dühnen, Sasche Gies, Harmouche, Tecklenborg) überholt. Die hatten in Dörenthe ein Hinweisschild übersehen und sich somit verfahren. Ein leichtes Schmunzeln konnte sich die Mitglieder der 2. THC-Gruppe nicht verkneifen!

Eric Boerkamp (2.v.r.) mit seinen Freunden Erich, Kornel und Wim.Für Friedel sollte es nicht die letzte Überraschung gewesen sein. Nach dem knackigen 18-prozentigen Anstieg „Zum Knüll“ in Leeden-Loose traf er an der 3. Verpflegungsstelle Erick Boerkamp mit seinen Freunden Erich, Kornel und Wim aus Ootmarsum (NL). Sie waren schon zweimal zu Gast bei der THC-RTF. Nach kurzem Plausch verabredeten sie sich zum Treff bei „appelgebak mit slagroom“ im Zielbereich.
Dann zeigte die Gruppe wieder Kreativität und den gewohnten Individualismus. Man verließ kurz die Strecke zu einem Abstecher nach Lotte. Mehr ist nicht zu sagen!

Eisgestärkt kam man in Höveringhausen wieder auf die Strecke und die letzten regulären Kilometer wurden noch absolviert.
Im Ziel angekommen standen 153 Kilometer auf dem Tacho, Grund genug sich ein wenig zu erholen und mit den „Niederländern“ zu klönen.Jürgen Rottmann (re.) und Friedel Meyer verabredeten sich zu einem Treffen in Ootmarsum (NL).
Alle THCler waren sich einig, es war ein dem Wetter angepasstes Sportevent. Einfach wunderbar!
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