Logo einer schönen Veranstaltung.Die Sache hat sich positiv entwickelt! 2017 nahmen 3 und im Vorjahr 7 THCler am Radmarathon „Krusnoton“ in Teplice (CZ) teil.
In diesem Jahr machten sich mit Frank Denzol, Andre Dühnen, Insa Groß, Ralf Kaminski, Karl-Heinz Kölling, Stephan Kotschi, Angelika u Friedel Meyer, Thorsten Reichelt, Jürgen Rottmann und Melanie Suermann bereits 11 THCler*innen auf den Weg in das Nachbarland. Für Melanie und Stephan war es die erste Teilnahme.

Alle wollten einen schönen Radsporttag erleben und eine der angebotenen Strecken (110, 180, 250 oder 300) in Angriff nehmen. Die 300er-Schleife wurde aufgrund des 10-jährigen Jubiläums ins Programm aufgenommen.
Einige THCler waren schon rechtzeitig angereist und Frank, Jürgen, Stephan und Friedel nutzten den Freitag um sich für den Marathon „einzurollen“. Bei traumhaften Bedingungen ging es ein Stück entlang der Elbe (Usti – Decin) und durch das Vorland des Erzgebirges. Jürgen: „Diese Bedingungen morgen bei der Tour, es wäre kaum auszuhalten!“

Geli, Stephan, Melanie und Friedel warten in „kurz/kurz“ auf den Startschuss.Es sollte aber leider anders kommen. Die Teilnehmer der großen Schleifen (Frank, Andre, Ralf, Thorsten und Jürgen) mussten bereits um 06:30 Uhr an der Startlinie stehen, da konnten sich die anderen THCler noch einmal im Bett umdrehen. Für sie war die Startzeit um 10:00 Uhr.
Zu dem Zeitpunkt war es noch trocken, aber bereits nach ein paar Kilometern setzte Nieselregen ein und die Straßen waren nass. Für den Radsport keine guten Bedingungen.

Wer will sich da noch verfahren?Stephan und Friedel hatten sich abgesprochen und wollten die 180er-Schleife als Duo absolvieren. Gleiches hatten Melanie und Geli vor.
Die ersten 20 Kilometer führten durch das hügelige Umland von Teplice, aber in Krupka hatte der Spaß ein Ende. Die Teilnehmer der langen Runden hatten schon einige Anstiege in den Beinen, für die der kürzeren Strecken begann der Marathon hier erst richtig.
Gleich der erste Anstieg hatte Steigungen von bis zu 18 Prozent. Stephan und Friedel schraubten sich hier, jeder im eigenen Rhythmus, nach der Devise „bloß nicht überziehen“ hoch. Ab dem Kulminationspunkt ging es dann gemeinsam weiter. Der Weg führte über die Hochebenen nach Zinnwald, runter nach Dubi und wieder rauf nach Nove Mesto. In diesem Rhythmus ging es weiter bis zur Umrundung eines Stausees auf einer Höhe von rd. 700 Meter.

Melanie und Stephan treffen sich zum richtigen Zeitpunkt. 2. Verpflegungsstelle, Ort der Entscheidung!Kurz vor der 2. Verpflegungsstation fuhren sie auf Melanie auf, die mit Geli auf der 110er-Schleife bis hier einen Anstieg weniger hatte.
Aufgrund der Nässe der Straßen hatte Stephan hier schon nasse Schuhe und kalte Füße. Schnell war der Entschluss gefasst, die geplante Runde nicht zu Ende zu fahren und Melanie auf ihrer Runde ins Ziel zu begleiten.
Friedel trifft „Slatka“ am 3. VP. Hat sie sein Rad?Friedel blieb auf seiner Runde und musste den Stausee noch einmal umfahren. Dabei hatte er das Vergnügen seine Bekanntschaft aus 2017, Antalova Ladislave („Slatka“) zu überholen. Sie war auf der 250er-Schleife und hatte schon etliche „Körner gelassen“. Bis zur Verpflegungsstation am See fuhren sie plauschend zusammen. Zusammen ging es weiter, aber „Slatka“ konnte das Tempo nicht halten.

Die Abfahrt über Kliny nach Lom führte wieder in das hügelige Vorland und entschädigte die Teilnehmer für die bereits erklommenen Höhenmeter.
Was dann aber folgte war auch kein Kinderspiel. Bevor es zum Ziel ging musste bis zur letzten Verpflegungsstation noch ein 8 km langer Anstieg mit durchschnittlich 5,2 Prozent bewältigt werden. In Velemin war dann der Wendepunkt und bis zum Ziel waren nur noch kleine Erhebungen zu nehmen. Was den Teilnehmern dabei half, waren die Aufatmen, das Ziel ist bald erreicht!Angaben mit den abfallenden Kilometerangaben bis zum Ziel!

Die THCler verkauften sich auf den gewählten Strecken sehr gut und erreichten in ihren Altersklassen ausgezeichnete Platzierungen. Ralf erzielte ein besonders gutes Ergebnis und wurde für seinen 3. Platz mit kleinen Geschenken ausgezeichnet.
Einzelheiten können der Seite http://www.krusnoton.cz/de/vysledky.html entnommen werden.

Etwas Pech hatte lediglich Jürgen, der in einem Kreisverkehr auf nasser Fahrbahn ausrutschte und leicht stürzte. Zum Glück ohne großen Schaden, aber aus Gründen der Sicherheit wählte er den direkten Rückweg ins Ziel und hatte hier noch beachtliche 193 Kilometer auf dem Tacho. Eine richtige Entscheidung und trotzdem eine super Leistung!
Alles in allem war es laut den THClern eine gelungene Veranstaltung mit einer ausgesprochen guten Organisation. Stephan: „So etwas habe ich noch nicht erlebt! Die perfekte Ausschilderung, alle abgesicherten Abzweige und Kreuzungen, die vielen Helfer (u.a. Polizei, Feuerwehren) und dann noch die gute Verpflegung. Super! Schon jetzt kann ich sagen, ich bin 2020 wieder dabei.“
Da erübrigt sich ja wohl jeder weitere Kommentar!

Wunderschönes Wolkenspiel bei der Einfahrt nach Teplice.Ach ja, da war doch noch etwas. Der Sonntag war ein wolkenfreier und damit strahlender Sommertag!!
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