Ein starkes Team vor der letzten Ausfahrt.Samstag beendeten die Radsportler*innen offiziell die Saison 2019 mit einer letzten Ausfahrt.
Das soll aber nicht bedeuten, dass sie jetzt die Rennräder für vier Monate in den Keller stellen! Auch im Winter wird am Samstag (14:00 Uhr) und Sonntag (10:00 Uhr) bei entsprechender Witterung noch gefahren.
Samstag stand jetzt aber nicht das Training, sondern die Geselligkeit im Vordergrund.
Bevor sich die Rennradfahrer um 15:00 Uhr trafen, gab es bereits um 13:00 ein Treffen der MTBler. Für sie endet die Saison ja nicht wirklich, sie fahren auch den Winter durch. Manche bei widrigen Witterungsverhältnisses sogar lieber als in den Sommermonaten!
Auch einige Rennradler steigen für die dunkle Jahreszeit sogar vom Rennrad auf das Mountainbike um und erklären so für sich die MTB-Saison als eröffnet!

Neben den erwachsenen MTBlern, die eine größere Rundtour um Osnabrück in Angriff nehmen wollten, kamen auch Biker der Jugendgruppe zusammen. Aufgrund der Herbstferien waren drei Jungs vor Ort: Aron und David Knappheide sowie Philipp Teske. Sie waren gespannt auf das Programm, das sich Stephan Kotschi und Olaf Mersch für das Training überlegt hatten.Philipp Teske (l.), David u. Aron Knappheide waren mit der Ausfahrt zufrieden.
Bei ziemlich starkem Westwind kämpfte sich die Gruppe über Feldwege in Richtung „Hollenbergs Hügel“, um dort im Schutze des Waldes Trails zu befahren, was natürlich wesentlich mehr Spaß machte, als gegen den Wind zu kämpfen. Nach der Einheit im Wald ging es mit Rückenwind und ein paar Schlenkern über diverse Feld- und Waldwege zurück zur Dreifachsporthalle.
Die Jugendgruppe wird das Training weiterhin jeden Samstag um 13:00 Uhr, sofern die Witterung es zulässt, über die Winterzeit fortführen.

Um 15:00 Uhr trafen dann die Rennradler ein. Nach der Begrüßung durch Sabine Heiber, einem kurzen Plausch und dem obligatorischen Gruppenfoto wurden wie bei den Trainingseinheiten drei Gruppen (<25 km/h; 25 – 28 km/h; >28 km/h) gebildet. Die machten sich unter Führung von Frank Denzol, Michael Hamer und Friedel Meyer dann auf den Weg, um die letzten offiziellen Kilometer der Saison 2019 in Angriff zu nehmen.
Vorrangiges Ziel für die Gruppen war es, pünktlich um 17:00 Uhr wieder zurück zu sein, denn lt. Sabine sollte es für die Teilnehmer eine Überraschung geben.

Frank führte seine Gruppe auf den Spuren der eigenen RTF durch das „Steinbecker Buchholz“ und kreuz und quer über den „Dickenberg“. Über die „Route Industriekultur“ ging es am Kraftwerk Ibbenbüren vorbei zurück nach Westerkappeln. Nach 58 Kilometern mit 600 Höhenmetern war man pünktlich zurück und besetzte schon die besten Plätze im Clubraum.

Michael wählte für seine Gruppe eine andere Route (54 km). Durchweg flach ging es über Mettingen und Recke bis zum nördlichsten Punkt in Voltlage. Der Rückweg führte sie über Neuenkirchen und Mettingen-Bruch, die Tour könnte auch bezeichnet werden als „Umrundung der Naturschutzgebiete Recker- und Mettinger Moor“. Auch diese Gruppe war wie gefordert pünktlich zurück.

Nadine Elstrodt u. Jörn Wichmann führen die Gruppe durch das „Halener Holz“.Friedel entschied sich nach Absprache mit der Gruppe für die nördlichste Route (57 km). Es ging bis ins niedersächsische Merzen und über Neuenkirchen zurück in heimische Gefilde. Das Ziel fast schon vor Augen und gut in der Zeit, musste am „Tennessee Mountain“ in Wersen eine Zwangspause eingelegt werden. Der Pannenteufel hatte zugeschlagen mit einem „Schlangenbiss“ für Dirk Nardmann.Hauptsache einer ist beschäftigt!! Nach der Devise „Hauptsache einer arbeitet“ war es eine kurzweilige Unterbrechung der Tour mit den gewohnten Radlersprüchen!
Wie zu erwarten konnte Friedel mit seiner Gruppe die Zeitvorgabe nicht einhalten.

Lockere Runde im Clubraum. Und wer stärkt sich bzw. steht an?Die von Sabine angekündigte Überraschung war ein „kulinarischer Genuss“. Svenja Nürnberger hatte angeboten, den Sportlern nach der Ausfahrt Waffeln zu backen.
Serviert mit heißen Kirschen und einem weißen Häubchen fanden diese einen reißenden Absatz. Es soll Radler gegeben haben, die fünfmal anstanden!
Für diese Aktion gab es von den Radsportlern einen entsprechenden Applaus und Sabine überreichte Svenja als Dankeschön für die super Idee einen schönen Blumenstrauß.

Der gesellige Abschluss wurde natürlich vornehmlich für Gespräche zum „Thema Radsport“ genutzt. Einige nannten schon ihre Ziele für die neue Saison, u.a. „Trainingslager Mallorca“ und „Radsportwoche Venetien“.
Bei der Gelegenheit konnte Friedel den Sportlern auch mitteilen, dass man inzwischen „international“ aufgestellt ist. Mit Julien Leblan hat ein Radler mit französischem Pass den Weg zum THC gefunden. Die Liebe macht es möglich!Julien ist beim THC angekommen und fühlt sich im Kreis der Radler schon wohl.
Ebenfalls stellte er den Anwesenden Knut Böltner, Matthias Düpont und Thomas Röttering als neue THCler vor.

Insgesamt gesehen war es ein gelungener Saisonabschluss, endlich einmal bei gutem Wetter.Sabine bedankt sich bei Svenja (l.) für die gelungene Überraschung.
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