Matthias Düpont, Jörn Wichmann, Sascha Gies u. Andre Dühnen (v.l.)Unter Radsportlern ist es ein bekannter Spruch; „Pfingsten fährt man in Bimbach“.
Der Rhön-Radmarathon musste in diesem Jahr aufgrund der „Corona-Pandemie“ aber leider ausfallen.

Für Friedel Meyer und Jürgen Rottmann allerdings kein Grund die Beine hochzulegen statt etwas zu kurbeln. Vom ursprünglichen Ziel mit einer Fahrt ins Sauerland nahmen sie aus ökologischen Gründen Abstand. Friedel: „Warum stundenlang im Auto sitzen, wo wir doch ein Radsportparadies vor der Tür haben?“
Er plante „am Schreibtisch“ eine Tour durch den „Geopark TERRA vita“, die bis Lübbecke gehen sollte.

Die Aktion wurde Samstag beim Training kurz angesprochen und schon erhitzten die Drähte der WhatsApp-Gruppe „THC Gr. 2 25 – 28 km/h“.
Pünktlich um 09:00 Uhr trafen sich an der Dreifachturnhalle:
Knut Böltner, Andre Dühnen, Matthias Düpont, Sascha Gies, Stephan Kotschi, Friedel Meyer, Thomas Röttering, Jürgen Rottmann, Lukas Voskuhl und Jörn Wichmann. Mit Lars Biesewig hatte man auch einen Gastfahrer aus Ibbenbüren dabei.

Mit 11 Radlern war das „Coronalimit“ leicht überschritten und so beschlossen Stephan und Friedel kurzerhand eine Fahrt in zwei Gruppen. Nach kurzen Erläuterungen zum Ablauf und ein paar „Navi-Schwierigkeiten“ ging es um 09:15 Uhr los.
Die ersten Kilometer bewegte man sich noch auf bekanntem Terrain, dass sollte sich aber spätestens hinter Vehrte ändern. In Oberhaaren ein kurzer Stopp, mit kulturellen Ausführungen von Friedel zu einer besonderen Destination. Hier verabschiedete sich dann Stephan von der Gruppe, da er ein anderes Zeitfenster hatte. Mit 10 Radlern ging es dann in einer Gruppe weiter, „coronakonform“. Jürgen Rottmann, Lukas Voskuhl u. Gastfahrer Lars Biesewig (v.l.)

Im „Essenerberg“ hatte man das „Wiehengebirge“ erreicht und gleich kam die erste Überraschung. Friedel hatte einen schönen Weg gefunden, doch leider ging er nach ein paar Kilometer in einen Waldweg mit Schotterpassage über. „Graveln“ war angesagt, für die THCler aber kein Problem. Nach kurzem Teilstück hat man wieder Asphalt unter den Rädern und es ging steil bergan, allerding nur für eine kurze Zeit. Dann stand die Gruppe vor einer Absperrung an einer Jugendherberge und nichts ging mehr!
Zurück lautete nach kurzer Absprache die Devise und über Oberhosten, Oldendorf und Sehlingsdorf kam man zurück auf die geplante Route.

Thomas Röttering, Friedel Meyer u. Knut Böltner (v.l.)In Rattinghausen dann noch eine weitere, aber kürzere „Graveleinlage“, dann waren die technisch schwierigen Passagen vorbei.
Kurz vor Rödinghausen, in Linken, knurrte dann wohl jedem der Magen und die Getränkereserven waren auch verbraucht. Kurzentschlossen wurde in Büscherheide eine Pause eingelegt, die nicht nur willkommen sondern auch nötig war.

Nach Spargelcremesuppe, Strammer Max und Käsebrot ging es dann weiter durch die „Egge und den Offelter Berg“ nach Bad Holzhausen, dem östlichsten Punkt der Tour.
Über die „Westfälische Mühlenstraße“ und vorbei an Rödinghausen hatte man dann in Barkhausen schnell die „Meller Berge“ erreicht und war hier auf den Spuren der Saurier. Noch Fragen?

Nach kurzem Wasserfassen an der Tanke und Unterstützung der Radsportfreunde des SC Melle für die Permanente „Schlösser und Burgen“ wurden dann die letzten Kilometer in Angriff genommen.
In Holzhausen, kurz vor dem Ziel, hatte Friedel dann endlich einmal eine gute Idee:
„Ich möchte die schöne Tour für mich mit einem leckeren „Spaghetti Classico“ abrunden.“ Die Reaktion; alle waren der gleichen Meinung und so steuerte man das Eiscafé Christallo an.

Die Tour auf den Punkt brachte dann Gastfahrer Lars mit den Worten:
„Es hat sehr viel Spaß gemacht mit so einer starken Gruppe. Danke für die Organisation.“Abschluss einer wunderschönen Tour mit einem „Spaghetti Classico“

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