Max Ender, Peter Ender, Olaf Mersch, Moritz Bücker, Nadine Elstroth, Andre Harte, Achim Marien Jürgen Hehemann, Torsten Ortmann (v.l.)Die MTBler des THC Westerkappeln nutzten das verlängerte Wochenende zur „Harzer-Roller-Tour 2020.
Auf der Suche nach dem perfektem Single Trail!

Tag 1.
An Fronleichnam um 7:00 Uhr morgens trafen sich Mounties der Radsportabteilung des THC Westerkappeln für das Event „Harzer Roller 2020“ an der Dreifachsporthalle in Westerkappeln. Unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Corona Bestimmungen wurden alle Mounties nebst Gepäck vorschriftsmäßig auf die Autos verteilt. Ohne Verkehrsstörungen ging es dann Richtung Goslar, dem UNESCO-Weltkulturerbe in Niedersachsen am Harz.


Die Pension Alscher hat uns Mounties herzlich empfangen. Die Unterkünfte wurden bezogen und die Gäste in die geltenden Corona Bestimmungen unterwiesen.
Nun endlich ging es aufs Mountainbike. Die Auswahl der vom MTB-Wart Achim Marien handverlesen Trails war spitze. Die Touren waren als Rundfahrt angelegt. Start und Ziel war immer der Marktplatz in Goslar. Treff zur ersten Ausfahrt

Die Trail Auswahl für Tag 1 viel auf die Granestausee Tour. Quasi zum „eingewöhnen“ absolvierten die Mounties je 51km und 1300 Höhenmeter. Die Rennradfahrer*in unter ihnen bauten kurze und knackige Sprints an ausgewählten Steigungen ein.
Verschnaufpausen sind bei den Anstrengungen angebracht.Ebenfalls ein Highlight war die Canyon MTB Bike Parade mit Blick auf den Stausee.

Erschreckend war der Anblick der abgeholzten Baumflächen. Hier hat der Borkenkäfer und fehlender Regen zu notwendigen Rodungen geführt.

Am Ende des Tages standen in Summe 459 km und 11.700 Höhenmeter auf der Uhr. Das war ein gelungener Start und wurde kulinarisch mit einem deftigen Abendessen im Brauhaus abgeschlossen. Die Auswahl der abendlichen Lokalitäten hatte Torsten Ortmann übernommen und alle Beteiligten glücklich und satt gemacht. Lecker!!!

Tag 2.
Frühstück um 07:30 Uhr. Zweite Abfahrt 08:45 Uhr. Nun wurde es ernst. Nach Ankunft unseres Gastfahrers Michael Hohmann fiel die Wahl auf den längsten Single Trail im Harz. Diese Trail Passage wurde bereits vom Bike Magazin empfohlen und somit waren die Erwartungen hoch. Die Wetterprognosen waren Top. Temperaturen bis an die 28 Grad und Sonne pur versprachen einen Traum Trail Tag.


In geordneter Einerreihe durch den Wald.Start von Goslar über den Magdeburger Stieg (Dammgraben),Torfhaus und Clausthal-Zellerfeld und zurück. 73 Km 1500 Höhenmeter sprachen für sich. Doch was die Mounties erwartete hat alle überrascht. Schier unendlich lange Wurzel- und Steinfeld Passagen säumten den Trail. Besonders für die Hardtail Mounties unter uns, war es eine Strapaze für Mensch und Material. Kurze Rast an einem der vielen kleinen Seen.Die Entschädigung folgte auf dem Fuß. Wir fuhren die Oberharzer Wasserwirtschaft entlang. Den Trail säumten Kilometer lange am Hang eingebettete Wassergräben. Unterbrochen wurde diese malerische Kulisse von einer Vielzahl an verbundenen Teichen. So etwas hatten die Mounties noch nicht zu Gesicht bekommen.

Zur Krönung gab es noch das Brocken Battle zwischen Jürgen Hehemann und Andre Harte. Die Beiden haben sich ab Torfhaus auf direkten Weg zur Spitze des Brocken in 1.142 Metern Höhe gemacht. Jürgen Hehemann (li.) und Andre Harte haben ihr Ziel erreicht.
In der Zwischenzeit konnten die anderen Mounties die Aussicht und eine leckere Zwischenmahlzeit genießen. Weitere Station in Clausthal-Zellerfeld. Die Marktkirche „Zum Heiligen Geist“ diente als nachmittäglicher Rastpunkt.
Eine kurze Rast muss mal seinDie restlichen gefahrenen Kilometer verliefen ohne technische Störungen.


Die Ausbeute des zweiten Tages 750 km und 15.800 Höhenmeter konnte sich sehen lassen. Die Anstrengungen waren in den unterschiedlichsten Muskelpartien zu spüren.
Der zweite Abend verlief ähnlich fröhlich wie am Vortag, jedoch mussten wir eine nicht unerhebliche Wartezeit auf das wiederum sehr leckere Abendessen in Kauf nehmen. Auch hier sind die Auswirkungen der Corona spürbar. Denn gutes Personal fehlt. Aber diese Tatsache tat dem geselligem Beisammen keinen Abbruch!Abendlicher Ausklang im Hotel

Tag 3.
Abfahrt 09:00 Uhr. Die Wettervorhersage deutete Regen und Gewitter an. Die Tagesplanung wurde an die Wettervorhersage angepasst. Auf nach Hahnenklee!

48 Km und 1100 Höhenmeter waren das Ziel. Die Tour war sehr abwechslungsreich doch die Temperaturen und das schwüle Wetter machten allen etwas zu schaffen.

Auch an diesem Tag ließen es sich die Rennradfahrer*in nicht nehmen, ihren Durst nach einem Sprint Battle an ausgewählten Steigungen zu zelebrieren. Auch unser jüngster Teilnehmer Moritz Bücker beteiligte sich mit wachsender Begeisterung! Die Spritzigkeit war beeindruckend.
Entlang der Okerstalsperre ging es Richtung Goslar. Hier zeigte sich wer ein guter Abfahrer:in war. Zufällig fuhren wir noch am Racepark Schulenberg vorbei. Dort ließen es die Downhill Biker krachen. Nix für uns alten Hase, jedoch größter Respekt für die Show und die Airtime.


Am Nachmittag teilte sich die Gruppe auf. Eine Hand voll Mounties wollte es wagen, die Tour noch etwas auszudehnen und dem drohenden Gewitter zu entfliehen. Unser Guide Achim Marien studierte die möglichen Ziele.
Noch ca. 3 Km vor Goslar wurden die Fahrer vom Regen eingeholt. Der Zwischenhalt im Stadtkaffee in Goslar kam zum richtigen Zeitpunkt. Der Himmel öffnete seine Pforten und es schüttete wie aus Eimern.

Die Ausbeute an Tag 3 waren 480 Km und 11.000 Höhenmeter. Vor dem Abendessen gab es noch etwas Kultur. Pünktlich zu 18 Uhr standen alle auf dem Rathausplatz und schauten gebannt auf das „alte Kämmereigebäude“ um dem Historischem Glockenspiel zu lauschen. „Glück auf“. Alle lauschen dem Glockenspiel „Glück auf“

An diesem Abend merkte man den Mounties die bisherigen Anstrengungen ein wenig an. Doch mit viel Humor, spannenden Erzählungen und mit Hilfe isotonischer Getränke wurden die Mangelerscheinungen schnell ausgeglichen und die Energiespeicher aufgefüllt.

Tag 4.
Das Wetter spielt leider nicht mit!
Die Koffer wurden gepackt und die Rückfahrt voller Zufriedenheit über dieses tolle Event angetreten. Allen Teilnehmern stand das Grinsen im Gesicht. Wir waren uns einig. Ein tolles Event welches gerne wiederholt werden darf!
Die Zahlen sprachen für sich:
1.669 Km und 37.700 Höhenmeter. Harzer Roller 2021 wir kommen.

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