Der Übeltäter, größer geht es kaum!Die „Corona-Pandemie“ hat auch Auswirkungen auf den Radsport. So wurde unter anderem die Durchführung von vielen großen Radsportveranstaltungen (Rhön-Radmarathon, Krusnoton, Alb-Extrem usw.) untersagt. Auch die bei den Breitensportlern so beliebten Radtourenfahrten (RTF) finden derzeit nicht statt.

Für die Radsportler*innen des THC Westerkappeln allerdings kein Grund die Beine hochzulegen. Sie sind weiterhin aktiv und nutzen jetzt verstärkt das Angebot „Permanente RTF“ der Nachbarvereine.
Letzten Sonntag waren sie zu Gast bei Marathon Ibbenbüren um die Permanente „Flach um den Windpark“ zu fahren.

Die Gruppe mit Gastfahrerin Maike ist startklarZur Tour eingeladen hatte Friedel Meyer, der sichtlich überrascht war, am Startort „Aaseebad“ 8 THCler (Lars Biesewig, Frank Denzol, Reinhard Jansson, Stephan Kotschi, Detlev Lammers, Jürgen u. Ralf Rottmann, Lukas Voskuhl) begrüßen zu können. Der Einladung gefolgt war auch Gastfahrerin Maike Merschmeyer, die bereits mehrfach am THC-Training teilgenommen hat.

Nach kurzer Absprache über die Durchführung der Tour machte die Gruppe sich auf den Weg. Über die Fahrradstraße in Schierloh und entlang der „Ibbenbürener Aa“ ging es zuerst vorbei am „Nassen Dreieck“ nach Bevergern.
Auf durchgehend flachem Terrain kam man schnell nach Rheine. Ab Hauenhorst fuhr die Gruppe dann ein kurzes Stück auf dem Bahntrassenradweg „RadBahn Münsterland“, der insgesamt rd. 40 Kilometer lang ist und bis Coesfeld geht.

Die sechs Kilometer waren für die Gruppe mehr als genug. Der Belag ist einmalig gut, aber eine Fahrt am Sonntag ist für Radsportler nicht zu empfehlen.
Grund: Skater, E-Biker, Wanderer usw.
Ab Sankt Arnold kam man dann über wunderschöne Nebenstrecken nach Emsdetten.

Stephan (li.) hat die Sache voll im Griff und Jürgen kann die Pumpaktion kaum abwarten!In Börger, kurz vor Querung der Ems dann eine ungewollte Pause. Friedel hatte sich einen „Dorn“ eingefangen und schlagartig ging nicht ihm, aber dem Schlauch die Luft aus. Mit Stephan hatte die Gruppe aber einen guten Techniker dabei und der Schaden war schnell behoben.
Kurz danach traf es auch Lars, der sich allerdings einen „Schlangenbiss“ eingefangen hatte. Auch der Schaden war schnell behoben.Maike Merschmeyer, Lukas Voskuhl und Ralf Rottmann verhalten sich richtig. Viele Köche verderben den Brei!

Zurückgelegt waren da schon rd. 50 Kilometer und bei Friedel deutete sich ein „Hungerast“ an. Schnell erklärten sich einige Mitfahrer solidarisch (!!) und steuerten in Saerbeck eine Eisdiele bzw. ein Café an.
Gestärkt wurden dann die letzten 20 Kilometer in Angriff genommen. Der „Dörenther Berg“ war für die Radler*in nur noch ein kleiner Sandhaufen, dann war man im Ziel.So lässt es sich aushalten. Friedel (re.) bekämpft den „Hungerast“ und Ralf u. Jürgen Rottmann genießen auch die  Pause.

Das Schönste kam aber erst noch!
Maike zu Friedel: „Das Training mit der Truppe war schon super. Aber nach der heutigen Tour steht es fest, ich schließe mich der Gruppe an.“
Mit einer weiteren THClerin in der Gruppe kam natürlich Freude auf!

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