Der Projektstand „Fruchtalarm“ mit den ehrenamtlichen Helfern aus Bielefeld.Die Radsportinitiative „Kilometer für Kinder“ veranstaltete am letzten Wochenende im „Venner Moor“ ein besonderes Radrennen.
Sechs Radler*innen hatten zu einer „24-Stunden-Challenge“ eingeladen, unter ihnen auch die in unserer Region bekannte Radsportlerin Marion Wittler. Sie ist eine begeisterte Langstreckenradlerin und hat u.a. bereits zweimal auf Mallorca die Tour „M312“ gewonnen.

Das Ziel der sechs Radler*innen war es, von Samstag 17:00 Uhr bis Sonntag 17:00 Uhr (24 Std.) möglichst viele Kilometer auf einem Rundkurs (10,7 km) zurückzulegen und pro Kilometer 1 Cent (mind.) für die Aktion zu spenden.

Mit dabei war auch das Kinderkrebsprojekt „Fruchtalarm“, das seit 2010 besteht und in Bielefeld ins Leben gerufen wurde. Inzwischen haben sich dem Projekt in Deutschland bereits 31 Kinderkliniken angeschlossen.
Einmal wöchentlich rollt in diesen Kliniken eine mobile Kindercocktailbar über die Flure und kreiert aus diversen Säften und Sirupsorten bunte und geschmackvolle Cocktails. Die leckeren Drinks mixen die jungen Patientinnen und Patienten teilweise auch direkt am Krankenbett nach den eigenen Wünschen.
„Fruchtalarm“ fördert so die Aktivität, Selbstbestimmung und Lebensfreude der schwer erkrankten Kinder und Jugendlichen und bietet ihnen eine Abwechslung in einem fremdbestimmten Klinikalltag.

Von der Veranstaltung hatte der THCler Andre Dühnen erfahren und zu einer Ausfahrt eingeladen. Ihm schlossen sich Friedel Meyer und Jürgen Rottmann an. Das Ziel „Golfclub Varus“ hatten sie nach 24 Kilometern erreicht. Gerade rechtzeitig hatte „Fruchtalarm“ den Projektstand aufgebaut, denn bei den hochsommerlichen Temperaturen freuten sie die THCler schon auf einen erfrischenden Cocktail.Die THCler Jürgen Rottmann, Frank Denzol, Friedel Meyer und  Andre Dühnen genießen den Fruchtcocktail.
Sie erhielten neben den Drinks auch viele Informationen zu dem Projekt. Anlass für sie, es in der aufgestellten Spendendose nicht nur klappern sondern auch rascheln zu lassen.
Zu ihrer Freude traf auch Frank Denzol ein, der verletzungsbedingt allerdings nicht mit dem Rennrad erschien.

Nach der Erfrischung, Fachsimpelei und Anfeuerung der Radsportler*innen ging es für die THCler weiter nach Lüstringen-Darum. Hier veranstaltete der Radsportverband Niedersachsen e.V. seine „Meisterschaft Berg 2020“.
Jürgen wollte da natürlich hin, um als sportlicher Leiter des „NWCT-Teams“ seine Jungs anzufeuern. In 14 Klassen wurden auf einer anspruchsvollen Strecke von 2,1 Kilometern die Meister ermittelt.
Leider konnten die „NWCTler“ keine vorderen Plätze belegen.Die THCler Jürgen Rottmann (2.v.l.), Martin Loreck und Andre Dühnen am Lüstringer Berg.

Den Weg nach Lüstringen-Darum hatte auch Martin Loreck angetreten, ausgestattet mit seinem „grünen Tourenrad“.
Der sportlich lockere Tag wurde dann traditionsgemäß noch mit einem Cafébesuch abgerundet, und nach rd. 100 Kilometern war die Aktion beendet.

Ach ja, im „Venner Moor“ saßen die Sportler*innen da noch im Sattel.Insgesamt hat jeder von ihnen 704 (!!!) Kilometer abgespult. Wahnsinn!Das Feld mit Marion Wittler (2.v.l.) rollt am „Projektstand“ vorbei. Keine Zeit für den Genuss!

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