Ein Moment für die SinneEs gibt in der deutschen Sprache viele Redewendungen, u.a. „Morgenstund hat Gold im Mund“ und „Der frühe Vogel fängt den Wurm“.
Im übertragenen Sinne bedeuten sie, dass es sich lohnt früh aufzustehen, weil das Arbeiten dann am leichtesten fällt.
Einige THCler ließen sich jetzt davon inspirieren, allerdings nicht um der Arbeit nachzugehen, sondern ihrem Hobby.
Im Moment haben wir außergewöhnliche Witterungsbedingungen mit Temperaturen weit über 30°. Da macht es nicht unbedingt Spaß, den Radsport in der Nachmittagszeit bei hochstehender Sonne auszuüben.

Ein Radler sprach per WhatsApp eine Einladung zu einer Morgenrunde aus. Losgehen sollte es Dienstag bereits um 05:15 Uhr, um so u.a. auch den Aufgang der Sonne zu genießen.
Pünktlich trafen sich Michael Hamer und Friedel Meyer an der Halle, da es noch dämmrig war natürlich ausgestattet mit Beleuchtung. In Hasbergen schloss sich ihnen Markus Kröner an und gemeinsam ging es durch die „Hüggelschlucht“ zum Treffpunkt Holzhausen, wo wie vereinbart Jürgen Igelbrink und Stephan Kotschi die Gruppe komplettierten.Idylle pur in „Klein Dratum“

Friedel hatte eine Tour ausgearbeitet, die „rund um Osnabrück“ führen sollte.
Das erste Zwischenziel war Bad Iburg, und hier kamen die THCler in den Genuss der aufgehenden Sonne. Die Fahrt durch den „Freden“ kann man um die Uhrzeit nur als Traum bezeichnen. Auf dem rd. 6 Kilometer langen Teilstück durch den Wald wimmelt es sonst von Spaziergängern, Skatern und Radlern. Die THCler trafen nur einen Jogger!

Weiter ging es durch den „Teuto“ bis zum östlichsten Punkt der Tour nach Melle-Dratum. Hier überraschte die Radler ein Hindernis der besonderen Art. Ein Unwetter hatte dort in Form eines umgestürzten Baumes deutliche Spuren hinterlassen. Aber dank Navi fand man natürlich den Weg in den „Holter Berg“.Stephan Kotschi, Jürgen Igelbrink und Michael Hamer (v.l.) auf besonderem Streckenabschnitt,  dem „Eppendorfer Weg“

Auf den schönen Anstieg durch den Wald folgte als Belohnung eine Abfahrt nach Bissendorf, auf der Friedel bereits ein leichtes Magenknurren verspürte.
Friedel bekämpft den „Hungerast“Jürgen hatte mit der „Bäckerei Kröger„ im Eistuper Feld gleich eine gute Idee.
Nach der Stärkung ging es weiter und in Lüstringen-Darum hatte man die letzte nennenswerte Steigung erreicht. Relativ flach ging es weiter über Belm, Icker und Wallenhorst dem Ziel entgegen.

Tenor der Gruppe: „Bei 17° starten und nach wunderbaren 112 Kilometern bei 26° das Ziel erreichen, welch ein Genuss! Absolut Wiederholungswürdig!“Sie hatten den richtigen Platz gewählt und können es aushalten!

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